Die „Opferlämmer” Kurz & Co

Kurzfrühling
© Karl Berger

Kanzler Kurz Ab-Setzen, Nichtgenügend ■ Hansjörg Schlechter ist seit Jahrzehnten Bewährungshelfer und hat gute Tipps für die „Opferlämmer” der österreichischen Politik: „Der Weg zur Resozialisierung geht bei solchen Tätern nur über eine Auseinandersetzung mit der Tat und ihren Folgen, damit der Täter vielleicht doch Verantwortung für sein Handeln übernimmt”. Als Bewährungshelfer weiss ich wie schwer das ist.

Hansjörg Schlechter via Facebook

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Rechts um – Links um, viva Socialismo

EU-Wahl
© Karl Berger

Rechtsrechte öffentlichrechtliche Hysterie ■ Es vergeht keine Wahl in Europa ohne dass die öffentlich rechtsrechtlichen Medien in Österreich und Deutschland eine ultrarechte Umwälzung in den Parlamenten herbeischwadronieren. Der ORF ist da besonders eifrig. Naja schließlich wird Österreich ja rechtsrecht regiert. Ein Großteil des Personals am Küniglberg und in den Landesstudios muss ja ihren Arsch in Zukunft in die „rechtsrichtige“ Richtung halten.

Ein Kommentar von Martin Wachter

Ein Beispiel ORF.at Startseite vom 6. Mai 2019 Rubrik Ausland gefällig: „Umfrage: Ultrarechte vor Einzug ins dänische Parlament

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Keine Erfolge ohne Kampf

Bauvolk
© David Lang


Steuerpfusch der schwarzblauen Regierung
■ Die ÖGB- und AK-Spitzen zeigen sich – gelinde gesagt – „kopflos“. Den Vogel schoss dabei die neu gebackene FSG AK-Präsidentin Renate Anderl ab. In einer Pressestellungnahme meinte die AK-Präsidentin wohlwollend: „Dass die Bundesregierung nun Schritte setzt, um die ArbeitnehmerInnen zu entlasten, ist gut, höchst an der Zeit, aber es wäre für die ArbeitnehmerInnen noch mehr drinnen gewesen“ und „dem Steuerreform-Paket fehlt es an Ausgewogenheit“.

Ein „Meisterstück dieser Koalition“ ist diese Steuerreform, wenn’s nach „Die Presse“ geht. Die KOMintern, Kommuniustische Gewerkschaftsinitiative International sieht das anders. Die von Kanzler Kurz und Koalitionspartner Strache angekündigte Reform dient der weiteren Umverteilung von Unten nach Oben und lässt Geschenke für die Reichen regnen.

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Mai 2019

Kurzfrühling

Wiener Frühlingsspaziergang mit Wastl Kurz ■ „Auch der Herr Christian Strache sieht sich jetzt schon gezwungen, meine Cartoons unter die Leute zu bringen. Allerdings irrt er sich, wenn er meint, ich bräuchte dazu die SPÖ, oder deren Vorsitzende. Ich zeichne diese hübschen bunten Bilder gerne aus eigenem Antrieb und brauche dazu auch keinen Apparat oder irgendein Budget. Hätte ich ja gerne auch dem Herrn mit der Wehrsportvergangenheit zu diesem Beitrag gepostet, aber leider bin ich bei Strache auf FB wie zigtausend andere gesperrt”, kontert der Cartoonist Karl Berger den Vizekanzler der schwarzblauen österreichischen Bundesregierung.

Von Karl Berger Cartoons

Straches Vorwurf: Berger sei ein bezahlter „Auftrags-Strichmanderl-Zeichner”, der Sozialdemokraten und deren Chefin P. Wagner.

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Die Linke sitzt in der Falle

cover_hofbauer_migration_final.inddDer UN-Migrationspakt ist ein liberales Machwerk ■ Was haben sich Sozialdemokraten, Grüne und Linke ins Zeug gelegt, um ihren Sympathisanten zu erklären, dem UN-Migrationspakt beizutreten. Ihr Antrieb war, sich von rechter Argumentation abzugrenzen. Nach dem Motto: Wenn die dagegen sind, sind wir dafür.
Von Hannes Hofbauer, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 110 / 2019

Ein Blick auf den Text des 34-seitigen Papiers der UN hätte allerdings genügt, um ihn als liberales Machwerk zu entlarven.

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Wo Kaffee & Tee zu Hause sind

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© Walter Lohmeyer

Das Café Franze am Kutschker-Markt ■ Wir sitzen in seinem Café am Kutschkermarkt im 18. Wiener Gemeindebezirk. Nicholas Franze, das lebende Lexikon in Sachen Kaffee & Tee, erzählt: „Mein Faible für Kaffee wurde mir in die Wiege gelegt. Mein Großvater betrieb 1929 eine Rösterei – eine von vielen.

Damals gab’s in Wien zirka 500 Kaffee Veredelungs-Betriebe. Um dich zu behaupten, da musstest du einiges Wissen, Erfahrung und natürlich die nötigen Kontakte haben. Im Laufe der Jahrzehnte ging diese Branche aber „den Bach runter“.

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April 2019

50 Jahre nach der Revolte ■ Ingo Gärtner über seinem „Glitzerlenin”
„Kurz nach dem Eintreffen des Karl Lagerfeld in den ewigen Jagdgründen sprach Wladimir Iljitsch Lenin mit dem Modeschöpfer und ist nun überzeugt: Die Weltrevolution braucht mehr Glitter“.

Psychedelic Lenin 30 x 30 neon Acryl Strasssteine glitzer Kleber.

Lenin–April
© Ingo Gärtner

Wladimir Iljitsch Uljanow, wäre am 22. April 149 Jahre alt geworden. In Wirklichkeit hat Lenin aber nur 54 Jahre gelebt. Mehr geschafft hat „sein” Lebenswerk die Große Sozialistische Oktoberrevolution. Ganze 73 Jahre.

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Zeichen setzen – Probleme zeigen

heinz_bruckschwaiger
Heinz Bruckschwaiger
■ Der mit der Natur und auf die Natur baut ist am 29 März 2019 im Alter von 75 Jahren verstorben. Leider truaert die immer kleiner werdende UHUDLA Gemeinde um einen weiteren Fan und einen Künstler der Zeichen gesetzt hat. Seine Landschaftsinstalationen werden bleibende Eindrücke in der Nachwelt hinterlassen.

Von Martin Wachter erschienen in der UHUDLA Ausgabe 101 / 2014

Auf den Seiten 26 und 27 ist der Allroundkünstler im Portrait. Was haben die burgenländischen Gemeinden Bad Sauerbrunn, Haschendorf, Krensdorf, Oggau, Olbendorf, Sigleß, Zagersdorf und Wiesen gemeinsam? In diesen Orten befindet sich Landschaftskunst_Projekte von Heinz Bruckschwaiger. Eine „Werkschau” zum 70. Geburtstag des Universalkünstlers.

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Zwei Tausender, das Minimum

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KOMintern fordert 1.915 Euro brutto ■ Irrlichter in der Mindestlohndebatte orten die AkteurInnen der Kommunistischn Gewerkschaftsinitiative International KOMintern. Kein gesetzlich, und über das Parlament verordneter Mindestlohn sondern eine Regelung über Kollektivverträge.
Selbst der IWF (Internationale Währungsfonds), nur der geringsten Parteinahme für die Arbeitenden unverdächtig, musste in seinem letztjährigen Bericht eingestehen: Die Lohnquote (der Anteil der Löhne am Volkseinkommen) nimmt in den reichen Ländern seit den 1980er Jahren stetig ab und ist heute auf den tiefsten Stand seit 50 Jahren.

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Die Heiterkeit im Stimmgewitter

Martin_Hoemal
© Cristian Znopp

Lieder schützen nicht vorm Sterben ■ Schweren Herzens teilt der Wiener Traditionschor der Straße, die Mitglieder des „Stimngewitter Augustin”, den Abschied von Martin Österreicher mit. Martin sorgte mit seinem Schmäh auch innerhalb der Gruppe für gute Laune. Beim UHUDLA 100er-Fest 2013 im Chelsea stand das Multitalent, im blaugschekerten T-Shirt, mit Habara Hölmal ebenfalls auf der Bühne der Stimmgewittrigen.

Ein Nachruf von Robert Sommer

Martins Hagerkeit, die Schelmenhaftigkeit seines Erscheinens, die markante Glatze und ein paar Zentimeter unter ihr die John-Lennon-Brille sorgten oft für Irritation: Ist Gandhi beim Stimmgewitter AUGUSTIN gelandet?

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