Ihr seid’s die anzige Partei, der i überhaupt noch was glaub‘!

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Robert Krotzer

Robert Krotzer, KPÖ-Gemeinderat ■ Vier Jahre im Grazer Stadtparlament. Ein Resümee.
25. November 2012, ein in Grau gekle
ideter Herbsttag, im Grazer Volkshaus wächst gegen 16 Uhr die Anspannung ins schier Unerträgliche: Wir warten in der Bezirksleitung der KPÖ auf die Anrufe der WahlzeugInnen mit den ersten Sprengel-Ergebnissen. Kann die Grazer KPÖ das Stadtratsmandat halten, bleibt Elke Kahr Wohnungsstadträtin?
Bald würden wir eine Antwort haben auf die seit Wochen und Monate diskutierten Fragen. Nach schier unendlichen Minuten läutet endlich das Telefon. Die Wahlzeugin nennt in ruhigem Ton die Nummer eines Sprengels im Grazer Arbeiterbezirk Gries und nachfolgend die Stimmen für die jeweiligen Parteien: „ÖVP, 55 Stimmen. SPÖ, 22 Stimmen. FPÖ, 23 Stimmen… KPÖ, 88 Stimmen.“ „Äh, wie bitte?“, antwortete ich ungläubig und hatte das Gefühl, mir würde gleich der Telefonhörer aus der Hand fallen.
Robet Krotzer ist 28 Jahre alt, AHS-Lehrer und KPÖ-Gemeinderat

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Zu Besuch bei Fidel Castro

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Im Revolutionsmuseum in Havanna kann man ein Video kaufen, das verschiedene Stationen der kubanischen Revolution zeigt. Am meisten berührt hat mich bei einer Vorführung im Bus, mit dem eine ÖKG-Delegation (Österreichisch-Kubanische Freundschaftsgesellschaft) Ende Dezember 2004, Anfang Jänner 2005 unterwegs war, die erste Begegnung zwischen Fidel Castro und Nelson Mandela.

Der südafrikanische Befreiungskämpfer wurde vom Apartheidregime verurteilt, als Castro bereits triumphiert hatte, und aus der Haft entlassen, als der Abstieg des Blocks der sozialistischen Länder beinahe abgeschlossen war. Der Afrikaner tänzelt in dem Video auf den Amerikaner zu, umarmt ihn zärtlich und lädt ihn nachdrücklich in sein Land ein. Südafrika verdankt die Befreiung auch dem uneigennützigen Einsatz kubanischer Soldaten, Lehrer und Ärzte in Angola, wo das Apartheidregime einen Stellvertreterkrieg austragen ließ.

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Ruck zuck, österreichisch

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Satire oder Realität ■ Das ist die Frage wenn es um die österreichische Politik geht. Der UHUDLA hat die Antwort:
Wastl Kurz fixiert Integrationskatalog mit Wertekursbuch
Des Ministers endgültige Massnahmenliste Österreichs Integrationsoberhäuptling Sebastian Kurz veröffentlicht einen Fahrplan, mit der die Integration von MigrantInnen in Zukunft gelingen soll.
Von Sepp Fleischhanderl, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 104/2016

Exklusivbericht Wien: In einer mit Spannung erwarteten Pressekonferenz hat Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz eine umfassende Liste an Benimmregeln und Integrationsmaßnahmen präsentiert und den weiteren Integrationspfad abgesteckt.
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November 2016

bergernetz
© Karl Berger 2009

Das waren noch Zeiten als das Internetz um die Jahrtausendwende von vielen Nutzern als anarchistischer Tummelplatz für ihre Ziele eingeschätzt wurde. 2016 wird im Internetz die große Kohle gemacht. Amazon findet beinahe wöchentlich Nachahmer.
Ein Cartoon von Karl Berger, erschienen im UHUDLA Ausgabe 90/2009

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