Hurra, wir leben noch

maxhutIn Österreich ist die SPÖ und ÖVP Regierung dabei einen der Pfeiler des Prinzips der EU zu sprengen. Ade, Niederlassungsfreiheit für Werktätige. Ade, minimale soziale Gerechtigkeit. Alle Macht den Konzernen und Banken und der „Wirtschaft“. Mit dem 12 Stunden Arbeitstag werden uns die Herrschenden auch noch erledigen. Mehr Polizei, noch mehr Überwachung und die Abschaffung demokratischer und sozialer Rechte steht auch auf der Agenda.

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Graz und die Arroganz der Macht

robert_kRober Krotzer, der Neo Stadtrat in der steirischen Landeshauptstadt, stellt die Frage warum keine Politik auch keine Lösung ist ■ Am Dienstag den 14. Februar 2017 haben die Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ in Graz begonnen.

Obwohl die Grazer KPÖ und Elke Kahr nicht zuletzt aufgrund der vorbildlichen und sozialen Führung des Wohnungsressorts von den Grazerinnen und Grazern eindeutig als zweitstärkste Kraft bestätigt wurden, machen Mario Eustacchio und die FPÖ in bekannt bescheidener Manier den Posten des Wohnungsstadtrats zur Koalitionsbedingung für die Blauen.

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Meidlinger Kelleroase

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Jeden Monat ein Abend mit widerständigen Politliedern. Musiker Chris Peterka animiert das Publikum zum Mitsingen. Foto: Wachter

Alberts Bücherlager ■ Wann ich das erste Mal die paar Stiegen hinunter in das Kellerlokal in der Aichholzgasse in Meidling gestiegen bin, weiß ich nicht mehr genau, es muss vor ungefähr zehn Jahren gewesen sein. Möglicherweise bei einer Veranstalt­ung des Kulturvereins Klopfzeichen, bei dem ich zu dieser Zeit aktiv war.

Erinnerungen von Chris Peterka in der UHUDLA Ausgabe 103/2015
Auf jeden Fall war ich vom Ambiente des Bücherlagers von Albert Dlabaja sofort beeindruckt:

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Albert Dlabaja – Der Hüttenwirt

Albert_Titel_II.jpgKulturverein Alberts Bücherlager ■ In Meidling, wo die Wienerstadt einen Hauch von Bronx vermittelt, ist Albert Dlabajas Revier. Sein Underground Etablissement ist ein renommierter Treffpunkt vielseitigen Kulturschaffens. Eigentlich ist der Kulturverein Alberts Bücherlager KABL selbst ein Kunstwerk. „Hüttenwirt” Albert (im Bild) politisches und  kulturelles Engagement ist einzigartig zwischen Scheibbs und Nebraska. Auch der „Big Apple”, New York, würde da vor Neid erblassen.
Von Martin Wachter erschienen im UHUDLA Ausgabe 103/2015

Albert Dlabaja ist eigentlich von berufswegen ein gelernter Stahlbauer des Wiener Traditionsbetriebes Waagner Biro. Bereits bei den Brückenbauern konstruierte er sich selber eine Brücke zu seiner wahren Leidenschaft – den Büchern.

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Mit dem Kompass des Marxismus

robert-mikroGrazer Neo-Stadtrat Robert Krotzers persönliche Worte als Freund des UHUDLA an die Freunde des UHUDLA ■ Herzlichen Dank für die vielen Gratulationen und netten Worte!
Und ein besonderes Dankeschön an Elke Kahr und die Grazer KPÖ für das mir entgegengebrachte Vertrauen, dass ich mit 29 Jahren als zweiter Stadtrat der KPÖ Graz und damit als Mitglied der Grazer Stadtregierung nominiert werde.

Dieser Herausforderung sehe ich mit großem Respekt, aber auch Freude entgegen – und ein weinendes Auge ist natürlich auch dabei, da ich meine bisherige Arbeit als Lehrer sowie meine KollegInnen und die SchülerInnen sehr gern gehabt habe.

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Jüngster Grazer Stadtrat ist Kommunist

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Robert Krotzer, Festa do Avante 2016 in Lisboa. © Wachter

Fortsetzung des roten Erfolgsmodells ■ Der 29-jährige Lehrer und Gemeinderat Robert Krotzer rückt in die Stadtregierung auf. In der Parteileitungssitzung der Grazer KommunistInnen wurde Robert Krotzer – einstimmig – als zweiter KPÖ-Stadtrat in Graz fixiert.

Der 29-Jährige Robert Krotzer ist Deutsch- und Geschichtelehrer an der Klusemannschule und seit vier Jahren Gemeinderat. Im Grazer Stadtparlament trat er in vielfältiger Weise in Erscheinung.

Robert ist ein Multitalent. Er ist in den Bereichen  Bildung, Jugend, Beschäftigungsmassnahmen, Finanzangelegenheiten und in der Verkehrspolitik aktiv. Der Mobilitätsscheck für Studierende in der steirischen Landesmetropole wurde auf Initiative von Robert Krotzer nicht abgeschafft.

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Rotes Erfolgsmodell – nur an der Mur

kp_grazGraz, es geht doch ■ Wer Hoffnung verbreitet kann bei Wahlen Stimmen gewinnen.
25.645 Grazerinnen und Grazer haben bei der Gemeinderatswahl am 5. Februar 2017 die KPÖ und die Spitzenkanditatin Elke Kahr gewählt. Das sind 20,34 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen.

„Die Tatsache, dass so viele Menschen die KPÖ gewählt haben und dass Stimmen gewonnen werden konnten, bestärkt uns in der Überzeugung, dass die Wählerinnen und Wähler die Arbeit der KommunistInnen schätzen und wollen”, freut sich  Vizebürgermeisterin Elke Kahr über das gute Abschneiden ihrer Partei bei der Grazer Wahl. Die steirische Landeshauptstadt wird nachwievor die Stadt mit einem sozialen Gewissen und einer sozialer Handschrift bleiben.
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