Welt ohne Unterdrückung, Ausbeutung und Krieg

TiborDas Gift des Imperialismus Offenbar hat die US-Regierung beschlossen, den dem Imperialismus gesetzmäßig innewohnenden Kampf um die Aufteilung der Welt zuzuspitzen.Wirklich verhindern kann den dritten globalen Waffengang nur eine starke gesellschaftlich progressive, friedensorientierte Massenbewegung von unten – international und in den einzelnen Ländern.
Kommentar von Tibor Zenker, stellvertretender Vorsitzender der Partei der Arbeit Österreichs

Der erste effektivere Einsatz chemischer Waffen in der Geschichte der Kriegsführung fällt in den Ersten Weltkrieg – und es möge niemanden überraschen, dass es zuerst ausgerechnet die deutschen und die österreichischen Armeen waren, die bedenkenlos tausende französische, russische und italienische Soldaten vergifteten.

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Deppad und wo angrennt

Mannewitz
IFPAG-Leiter Franz Zogelmann ist ein Freund der klaren Worte: „Natürlich könnte man sagen, dass die meisten Österreicher dumm seien, doch das ist
beschönigend”.

Neue Studie: Mehrheit der Österreicher schlichtweg dumm ■ Ergebnis einer vom unabhängigen IFPAG-Institut in Auftrag gegebenen Studie zur NR-Wahl 2017. Eindeutige Richtung, ein Großteil der Wählerinnen und Wähler hat ein eklatant selbstschädigendes Wahlverhalten an den Tag gelegt hat.
Von Sandy Dönmetz, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 108/2018

(Wien, apa) Die wenig erfreuliche aber zwingende und unabwendbare Konsequenz daraus: der großen Mehrheit der österreichischen Bevölkerung fehlt es an Intelligenz – sie ist schlichtweg dumm.

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Nachrichten aus dem Aktionistenuntergrund

robert
© M. Heckmann

Muehltrennung in der Perinetgasse ■ Vor 50 Jahren Barrikaden in Paris. Danach kam im August der „Prager Frühling” und allerorts die Parole: „Dubcek, Svoboda Ho Ho Ho Chi Minh”. In Frankfurt und Berlin setzten Rudi Dutschke und Co auch einiges in Bewegung. Nur in Wien blieb die „Lage” ruhig. Doch ein halbes Jahrhundert später kam der Wiener Sommer. Genauer gesagt der Journalist Robert Sommer. In einem UHUDLA Gespräch beschreibt er die damalige Situation und die folgenden Ereignisse in der österreichischen Donaumetropole.

Bald zwei Jahre lang betreibt das Institut ohne direkte Eigenschaften den Perinetkeller im 20. Bezirk. In ihm sorgten einst der Otto Muehl, der Hermann Nitsch und der Günter Brus für Irritationen. Das taten auch Frauen wie die Erika Stocker oder die Hanel Koeck. Die kennt aber kaum jemand.
Fragen an Robert Sommer, Initiator des Projekts.

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Der Stadtrat fährt mit dem Radl in die Hock*n

Robert_VHSRobert Krotzer, ein Jahr Grazer Stadtrat ■ Der jüngste Stadtrat in der Murmetropole zieht Bilanz. Es tut sich viel im Gesundheitssektor am Fuße des Uhrturms. Der 30jährige kommunistische Kommunalpolitiker hat in seiner einjährigen Amtszeit einiges bewegt. Robert ist bescheiden geblieben, lebt in einer Wohngemeinschaft und fährt mit dem Radl in die Hock’n ins Rathaus. Seine vier männlichen Kollegen von der schwarzblauen Regierungskoalition bevorzugen beispielsweise Mercedessterne und Audi-Ringe.

Du bist Kommunist und das jüngste Stadtregierungsmitglied, das es in Graz je gegeben hat. Am 5. April 2017 war Amtsantritt Hat sich Dein Leben verändert.
Robert Krotzer: Natürlich habe ich jetzt mehr Arbeit und weniger Freizeit, großkopfert bin ich aber nicht geworden, falls das gemeint ist.

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April 2018

talare

Ein halbes Jahrhundert 68er ■ 50 Jahre nach der 68er Revolte kommen die „alten Zeiten” wieder. In Deutschland sitzt ein katalanischer Ex-Regierungschef wegen Rebellion und Hochverrat ein und soll an die General Franco NachfolgerInnen für das „Jüngste Gericht” ausgeliefert werden. Seine spanischen Widersacher um den rechtsrechten Regierungschef Mariano Rajoy vermuten in ihm einen „Putschdämon”.
Die WapplerInnen von der blauen Regierungshälfte und die schwarzen VolksvertreterInnen in Österreich haben sich zum Ziel gesetzt die Alpenrepublik in die Zeit vor 1968 zurück zu regieren. Kanzler Wastl Kurz und Christian der Strache wollen mit all ihrer politischen Macht und Kraft Sozialabbau durchsetzen. Die Beseitigung demokratischer Rechte und die Abschaffung von Errungenschaften der Frauenbewegung stehen ebenfalls unter vielen anderen Grausamkeiten auf ihrer „Reform-Agenda”.

Ingo Gärtner verarbeitet die Erinnerung seiner Jugend. Einhundert Werke über die 68er Bewegung will er schaffen.

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