AKTUELL

Der Kampf geht weiter

Carlos

Portugiesische Verhältnisse ■ Viel Lob für Portugal. Die EU-Politgranden sind entzückt über den „Fortschritt” der LousitanierInnen. Im Land selbst regt sich wieder massiver Widerstand gegen die politischen Verhältnisse. Zehntausende demonstrieren am „Tag des nationalen Kampfes” in Porto und in der Hauptstadt.
In Lisboa dabei Martin Wachter

Alle auf die Straße
„A luta continua! – Todos já na rua!”, ist wieder in auf der iberischen Halbinsel. Der Kampf geht nach einer einjährigen schöpferischen Pause weiter. Eine Woche nach massiven Protesten von linken und gewerkschaftlichen Organisationen in Spanien, hat auch der größte Gewerkschaftsverband in Portugal Anfang Juni 2017 zum nationalen Kampftag aufgerufen.

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Das Leben ist KURZ

Geilo

Kurz-Memoiren, noch geiler als das Geilomobil ■ Außergewöhnliches in der österreichischen Innenpolitik. Außenminister, ÖVP-Parteiobmann und Schattenvizekanzler Sebastian Kurz legt die Ereignisse seines kurzen, wenn auch überaus ereignisreichen Lebens in Buchform vor.
Der „Angeber Verlag” erlaubte dem UHUDLA exklusive Einblicke in das biografische Werk des Wastl Kurz.

Wien, apa Das Werk von Sebastian Kurz trägt den Titel „Vita brevis – das Leben ist kurz“ (Angeber Verlag) wurde im Rahmen eines Festaktes in der Politischen Akademie der ÖVP im Springerschlössl der Öffentlichkeit präsentiert.

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UHUDLA goes Doku-Film

Walter_LKick-Starter Crowdfunding ■ Das „Printmedium“ Uhudla steigt ins Filmgeschäft ein. Nicht ganz, aber beinahe. Denn in Wien wird gerade über die älteste Straßenzeitung Österreichs eine Dokumentation gedreht, aber auch über Wiens dienstältesten UHUDLA-Kolporteurs. In diesem Doku-Film wird das Wiedererstarken des Zeitungsverkäufers Walter Lohmeyer gezeigt: sein „Zurück ins normale Leben“. Das Projekt: „Einmal Leben und zurück“ befindet sich gerade in der Drehphase.
Interessierte und FreundInnen des UHUDLA können mit einem finanziellen Beitrag dieses Filmprojekt von Dragan Orolic unterstützen.

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Musik ist nicht wertlos – Quo vadis, Musikstadt Wien?

Wiener Linien! So geht das nicht ■ Besonders wiff dürften die ManagerInnen des Stadt-Konzerns Wiener Linien in Erdberg nicht sein. Sie wollen von „oben” eine „Bettelkampagne” mitmusik-wien angesehenen MusikerInnen durchziehen. Genau dieselbe Konzernleitung hat bisher mit hohem finanziellen Aufwand und gut bezahltem „Sicherheitspersonal” „BettlerInnen” und StraßenmusikantInnen nach allen unerlaubtenn und gesetzlichen Möglichkeiten verfolgt und bestraft. Stadträtin Ulli Sima macht sich auch noch wichtig in dieser leidigen Kampagne.

Es regt sich Widerstand. KünstlerInnen haben eine Petition: „Musik ist nicht wertlos – Quo vadis, Musikstadt Wien” ? gestartet. Sie eröffnet die Möglichkeit solidarisch zu handeln und mit einer Unterstützung und Unterschrift gegen die absurde „Werbekampagne” aus dem Rathaus und in Erdberg zu protestieren.
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„Hells Bells” im Rathaus und “Highway to Hell” in Erdberg

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WL © Zinner

Life-Musik in der U-Bahn – Die für die Wiener Linien zuständige Stadträtin Ulli Sima und die SPÖ-GenossInnen im Rathaus haben scheinbar nicht nur Probleme mit der Abwicklung von Michael Häupl als Wiener Bürgermeister.
Sigi Maron hat im Jahr 1976 bei der Besetzung des Schlachthofs in der Arena gesungen: „Poldi, Poldi, Poldi (gemeint war Bürgermeister Leopold Gratz) das ganze Rathaus steht in Flammen, Euer Oasch ist in Gefahr”. Wenn Sigi Maron noch leben würde, täte ihm sicher genügend Liedtext zu „Michi, Michi, Michi das Rathaus steht in Flammen …” einfallen.

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Mai 2017

 Maicartoon
Tag der Arbeit ■ „Was wäre der 1. Mai ohne Arbeitgeber”,
posaunt die Wirschaftskammer Österreichs auf Plakaten und Inseraten. Über diese Anerkennung freut sich das Proletariat aller Länder. Ausnahmsweise haben Christoph Leitl, Wolfgang Mitterlehner und Co Recht. Die Werktätigen verdingen ihre Arbeitskraft auf den „Freien Markt der ArbeiterInnen”.

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Die Gesundheit ist ein hohes Gut

RobertgelbGesundheitstadtrat Robert Krotzer ■  „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts”. 
Gemeinsam mit Elke Kahr hat der Neo-Stadtrat der steirischen Landeshauptstadt über die grundsätzlichen Haltungen der KPÖ Graz in den Bereichen Gesundheit und Pflege gesprochen.

Eine gut funktionierende und allen Menschen zugängliche öffentliche Gesundheitsversorgung ist für die Grazer KommunistInnen ein elementarer Baustein sozialer Politik und in diesem Sinne will Robert Krotzer das Ressort führen.

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Engagement auf allen Ebenen

Horst.Horst Horvath ist der große Koordinator ■  Er ist Kultur, Bildung & Kunst K.B.K und der Motor des südburgenländischen Kulturbetriebs hat einen Namen. Horst Horvath ist aber nicht nur das Antriebsaggregat, sondern auch das Getriebe für vieles, was sich politisch und künstlerisch bewegt in der Region vor und hinter dem Geschriebenstein.
Von Martin Wachter, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 106/2017

Kultur, Bildung & Kunst. Diese drei Begriffe haben im Südburgenland und darüber hinaus einen Namen. Horst Horvath ist mehr als drei Jahrzehnte in unermüdlichem Einsatz für kulturelle Verständigung und zeitgeschichtliche Aufarbeitung der Vergangenheit in der Region.

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Endstation APF

Badner–WolfgangAgentur für Passagier- und Fahrgastrechte ■ Leserbrief zu “Schwarzkappler Rambo”. Jaja, selber auch bemerkt: „Die Wiener Lokalbahnen behalten sich vor, die drei Warteräume (in Vösendorf-Siebenhirten, Wiener Neudorf und in Baden, Anmerkung) aufgrund betrieblicher Gründe jederzeit zu schließen.“ – Bahnt sich hier ein neuer Abwehrkampf wie bei den Wiener Linien im Öffentlichen Nahverkehr an? Weil wir, die Öffi-Betreiber, bestimmen im öffentlichen Raum, was die Fahrgäste zu tun haben – und sonst garniemand.
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KommunistInnen mit Schwung und Kraft für Graz

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Widerstand von links – Gegen das Grazer Machtkartell

robert-mikroMit einem Fuß im Parlament, mit einem Fuß auf der Straße ■ Ein Gespräch mit Stadtrat Robert Krotzer. Anne Rieger hat das Inteview für die Wochenzeitung „Unsere Zeit” UZ verfasst. Die UZ ist eine bundesrepublikanische Zeitschrift der Deutschen kommunistischen Partei DKP.

Die KPÖ ist am 5. Februar mit 20,3 Prozent der abgegebenen Stimmen wieder zweitstärkste Partei im Gemeinderat in Graz geworden. Gegenüber der Wahl 2014 hat sie 2 920 Stimmen und ein zweites Stadtratsmandat (Bürgermeister) dazu gewonnen. Der 29-jährige Robert Krotzer, AHS-Lehrer (Gymnasium) und seit fünf Jahren Gemeinderat, wird diese Funktion für die KPÖ Graz übernehmen. Welches Ressort er leiten wird, hängt von der ÖVP und der drittstärksten Partei, der FPÖ, ab, die derzeit Koalitionsverhandlungen führen.

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Hurra, wir leben noch

maxhutIn Österreich ist die SPÖ und ÖVP Regierung dabei einen der Pfeiler des Prinzips der EU zu sprengen. Ade, Niederlassungsfreiheit für Werktätige. Ade, minimale soziale Gerechtigkeit. Alle Macht den Konzernen und Banken und der „Wirtschaft“. Mit dem 12 Stunden Arbeitstag werden uns die Herrschenden auch noch erledigen. Mehr Polizei, noch mehr Überwachung und die Abschaffung demokratischer und sozialer Rechte steht auch auf der Agenda.

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Mit dem Kompass des Marxismus

robert-mikroGrazer Neo-Stadtrat Robert Krotzers persönliche Worte als Freund des UHUDLA an die Freunde des UHUDLA ■ Herzlichen Dank für die vielen Gratulationen und netten Worte!
Und ein besonderes Dankeschön an Elke Kahr und die Grazer KPÖ für das mir entgegengebrachte Vertrauen, dass ich mit 29 Jahren als zweiter Stadtrat der KPÖ Graz und damit als Mitglied der Grazer Stadtregierung nominiert werde.

Dieser Herausforderung sehe ich mit großem Respekt, aber auch Freude entgegen – und ein weinendes Auge ist natürlich auch dabei, da ich meine bisherige Arbeit als Lehrer sowie meine KollegInnen und die SchülerInnen sehr gern gehabt habe.

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Graz und die Arroganz der Macht

robert_kRober Krotzer, der Neo Stadtrat in der steirischen Landeshauptstadt, stellt die Frage warum keine Politik auch keine Lösung ist ■ Am Dienstag den 14. Februar 2017 haben die Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ in Graz begonnen.

Obwohl die Grazer KPÖ und Elke Kahr nicht zuletzt aufgrund der vorbildlichen und sozialen Führung des Wohnungsressorts von den Grazerinnen und Grazern eindeutig als zweitstärkste Kraft bestätigt wurden, machen Mario Eustacchio und die FPÖ in bekannt bescheidener Manier den Posten des Wohnungsstadtrats zur Koalitionsbedingung für die Blauen.

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Jüngster Grazer Stadtrat ist Kommunist

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Robert Krotzer, Festa do Avante 2016 in Lisboa. © Wachter

Fortsetzung des roten Erfolgsmodells ■ Der 29-jährige Lehrer und Gemeinderat Robert Krotzer rückt in die Stadtregierung auf. In der Parteileitungssitzung der Grazer KommunistInnen wurde Robert Krotzer – einstimmig – als zweiter KPÖ-Stadtrat in Graz fixiert.

Der 29-Jährige Robert Krotzer ist Deutsch- und Geschichtelehrer an der Klusemannschule und seit vier Jahren Gemeinderat. Im Grazer Stadtparlament trat er in vielfältiger Weise in Erscheinung.

Robert ist ein Multitalent. Er ist in den Bereichen  Bildung, Jugend, Beschäftigungsmassnahmen, Finanzangelegenheiten und in der Verkehrspolitik aktiv. Der Mobilitätsscheck für Studierende in der steirischen Landesmetropole wurde auf Initiative von Robert Krotzer nicht abgeschafft.

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Rotes Erfolgsmodell – nur an der Mur

kp_grazGraz, es geht doch ■ Wer Hoffnung verbreitet kann bei Wahlen Stimmen gewinnen.
25.645 Grazerinnen und Grazer haben bei der Gemeinderatswahl am 5. Februar 2017 die KPÖ und die Spitzenkanditatin Elke Kahr gewählt. Das sind 20,34 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen.

„Die Tatsache, dass so viele Menschen die KPÖ gewählt haben und dass Stimmen gewonnen werden konnten, bestärkt uns in der Überzeugung, dass die Wählerinnen und Wähler die Arbeit der KommunistInnen schätzen und wollen”, freut sich  Vizebürgermeisterin Elke Kahr über das gute Abschneiden ihrer Partei bei der Grazer Wahl. Die steirische Landeshauptstadt wird nachwievor die Stadt mit einem sozialen Gewissen und einer sozialer Handschrift bleiben.
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Widerstand in Theorie und Praxis

Layout 1Die UHUDLA-digital-edition präsentiert ■ 40 Jahre Proletenpassion
Das Leben ist vergänglich – die Proletenpassion nicht. Vor zehn Jahren erschien das Werk von Heinz R. Unger & den Schmetterlingen als Dokumentation in der UHUDLA-Edition. Die überarbeitete und modifizierte Digital-Ausgabe des epochalen Meisterwerks ist fertig. Der UHUDLA stellt die Proletenpassion gratis  ins Internetz. Das 24seitige Magazin ist für alle Interessenten eine Anleitung zum Widerstand in Theorie und Praxis. Wer Lust und Laune hat, kann durch eine Spende an die älteste und rebellischste Straßenzeitung Österreichs einen Beitrag zur Weltverbesserung leisten. Die Kontodaten sind unter anderem auf Seite 23 der Dokumentation zu finden.

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Der 106er UHUDLA ist da.

uhudla_106_netzCover der UHUDLA 106er Ausgabe:
Das Gold der Gründerzeit; Ziegelarbeiter am Wienerberg und die Wiener Lokalbahnen.
Züge sind ein wichtiger Faktor im “Arbeitskampf” um die “proletarischen Truppen” an die “Arbeitsfront” – und als Manövriermasse wieder zurück zu befördern. Die Badner Bahn und die Ausbeutung der Ziegelarbeiter am Wienerberg
Von Karl Weidinger

Maasais mutige Frauen; Ein Bericht über Kenia
Bilder aus Kenia hat zuletzt Ulrich Seidl mit seinem verstörenden Film „Paradies: Liebe“ über weiblichen Sextourismus in Tourismusressorts an den Stränden des Indischen Ozeans gepflanzt. Wer es romantischer haben will, sei an „Jenseits von Afrika“ erinnert. 30 Jahre alt, mit Streep, Redford und Brandauer.
Von Hannes Schlosser
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Servus Rock ´n´ Rollstuhl

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Noch einmal Sigi Maron ■ „Höflich, vornehm und dezent, wie ich es immer tue. Allerdings unter Einschluss eines gewissen ordinären Wortschatzes…“ Letzte Grüße aus dem „Rock ’n‘ Rollstuhl“. Letzte Grüße an Fans und an die Leserinnen und Leser des UHUDLA. Sigi Maron in eigenen Worten vor Comeback-Konzert und vor Veröffentlichung seines letzten Buches “Schmelzwasser”.
Von Karl Weidinger erschinen in der UHUDLA Ausgabr 106/2017

The Rocksteady Allstars grooven sich ein. Die beiden erwachsenen Töchter Karin und Nina werden später begeistert im Halbdunkel der Bühnenflanke Stück für Stück mitsingen. Enkel Luca verwaltet den Merchandising-Stand, wo bereits zur Halbzeit die Bücher ausgehen.  Ist das jetzt ein Interviewtermin mit dem Sigi oder doch ein Ausflug zur Großfamilie Maron?
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Albert Dlabaja – Der Hüttenwirt

Albert_Titel_II.jpgKulturverein Alberts Bücherlager ■ In Meidling, wo die Wienerstadt einen Hauch von Bronx vermittelt, ist Albert Dlabajas Revier. Sein Underground Etablissement ist ein renommierter Treffpunkt vielseitigen Kulturschaffens. Eigentlich ist der Kulturverein Alberts Bücherlager KABL selbst ein Kunstwerk. „Hüttenwirt” Albert (im Bild) politisches und  kulturelles Engagement ist einzigartig zwischen Scheibbs und Nebraska. Auch der „Big Apple”, New York, würde da vor Neid erblassen.
Von Martin Wachter erschienen im UHUDLA Ausgabe 103/2015

Albert Dlabaja ist eigentlich von berufswegen ein gelernter Stahlbauer des Wiener Traditionsbetriebes Waagner Biro. Bereits bei den Brückenbauern konstruierte er sich selber eine Brücke zu seiner wahren Leidenschaft – den Büchern.

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Und wo bleibt die Alternative?

MartinEr- und Bekenntnisse eines Bildungsfernen ■ Zuerst einmal: Ich weiss, wovon ich schreibe. Acht Jahre Volksschule in einem kleinen Dorf und ein Jahr Polytechnischer Lehrgang. Danach eine Lehrlingsausbildung als Ofensetzter und Fliesenleger.
Gegenwärtig reibe ich mir verwundert die Augen, wenn ich in den Medien über „bildungsferne” wahlunmündige „FalschwählerInnen” lese.

Kommentar von Martin Wachter, erschienen im UHUDLA Ausgabe 106/2017

Es verschlägt mir Ohren und Sprache, wenn die Bobo-Abteilung besserwisserisch das arbeitende oder arbeitslose Volk für das Grundübel der „rechten” politischen Zustände in Österreich verantwortlich machen will.

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Das UHUDLA-Internet-Abo

uhudla_106_netzUHUDLA@Abo für Computer, Laptop, Mobiltelefon Um 30,- Euro. Gleich nach Fertigstellung jeder Ausgabe erhältst Du per e-mail die Zusendung der ältesten und rebellischsten Straßenzeitung Österreichs als PDF.

Solidarität ist die Zärtlichkeit der UHUDLA-UnterstützerInnen

Das UHUDLA-Team hat beschlossen den UHUDLA – so Gott will – bis 2020 weiter zu führen. Weil der Postversand um 2,50 Euro pro Exemplar sauteuer wurde, bieten wir ein neues Kosten- & NutzenService an. Du kannst den UHUDLA solidarisch unterstützen und bekommst nicht „postwendend”, sondern über deine elektronischen Geräte die neueste Ausgabe gleich nach Fertigstellung auf deinen Computer, Laptop, Tablet oder Mobiltelefon zum Lesen oder Herunterladen.

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68er for ever

ingo-coverIngo Gärtner portraitiert eine Epoche ■  Keine Atempause. Geschichte wird gemacht, es geht voran. Der deutsche Bilderkünstler verarbeitet die Erinnerung  seiner Jugend. Willkommen im 68er Club.
Erschienen in der UHUDLA Ausgabe 106/2017

Einige bundesdeutsche KünstlerInnen haben nach vielen Jahren ihre Zweitheimat in Portugal an der Algarve schon verlassen oder sind gestorben. Ralph Peter Steitz, alias Lanrue Gittarist und Komponist von Ton Steine & Scherben, Günther Grtass und ein gewisser Udo Jürgens zählen dazu. Ganz oder zeitweise leben an der südeuropäischen Atlantikküste noch Dagmar Koller und …
…Ingo Gärtner der „Junge aus dem Ruhrpott” ist vor 14 Jahren in Lagos gelandet.

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Traumziel, ein soziales Graz…

ElkeNützlich für die Menschen ■ Elke Kahr ist plötzlich ein im ganzen deutschen Sprachraum bekannter Name. Der sensationelle Wahlerfolg der KPÖ in Graz (von 11,2 auf rund 20 Prozent) mit ihr als Wohnungsstadträtin an der Spitze, hat sich bis Berlin und Umgebung herumgesprochen.
Erschienen in der UHUDLA Ausgabe 98/2013

1993 wurde die jetzt 51jährige Elke Kahr Grazer Gemeinderätin. 2005 übernahm sie als Stadträtin das Wohnungsreferat, weil Ernest Kaltenegger in den Landtag wechselte. Dem Udhudla stellte sich die künftige Vizebürgermeisterin zu einem Interview.
Lutz Holzinger hat mit der Wahlsiegerin Elke Kahr gesprochen

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Fremd in der eigenen Schule, also …

robertZur Plakatkampagne der Grazer FPÖ ■ Die Blauen in der steirischen Mur-Metropole machen wieder eifrig Wahlkampf auf dem Rücken von Menschen. Die FPÖ „Stimmungs-Macher” haben es diesesmal auf die Kinder und Jugendlichen in Graz abgesehen.
KPÖ-Gemeinderat Robert Krotzers Anmerkungen zu dieser unsauberen Wahlkampagne.

Robert Krotzer ist 29 Jahre alt, er ist AHS-Lehrer und Gemeinderat der KPÖ Graz. Am 5. Februar 2017 kandidiert er wieder für das Stadtparlament der zweitgrößten Stadt in Österreich.

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Bevölkerung bei Laune halten

bergerEs rettet uns kein höheres Wesen ■ Manche Linke sind jetzt bemüht, anderen Linken zu erklären, dass Bundeskanzler Christian Kern kein Linker wäre, und dass Barack Obama kein Linker war. Na sowas auch, da bin ich ja echt überrascht. Aber was mach ich jetzt mit solcher Erhellung und Erkenntnis?
Ein Kommentar von UHUDLA-Cartoonist Karl Berger

So smarte Verkäufer wie Obama und Kern können schon einmal kurzfristig Erwartungen wecken. Die Erwartungen, die viele vor acht Jahren in den US-Präsidenten Obama gesetzt haben, waren absurd. Als ob er nicht US-amerikanischer Präsident geworden wäre, sondern eine Art gütiger Weltvater, der jetzt alles richten wird.

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Jänner 2017

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© Karl Berger

Die Zeit der „milden Gaben” ist vorbei ■ Bundeskanzler Kern, Möchtegern Kriegsminister Hans Peter Doskozil und Wolfgang Sobotka wollen mehr Marie von uns. Der UHUDLA-Cartoonist Karl Berger www.zeichenware.at war sprachlos. Doch er hat zu seiner Zeichenware gegriffen und die Realität zu Papier gebracht.
Karl Berger Carton im UHUDLA-Ausgabe 106/2017

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UHUDLA 105 zum Nachlesen und herunterladen

uhu_10526 Jahre rebellische Straßenzeitung ■ Noch vor dem Ende des Jahres 2016 ist der UHUDLA ausverkauft. Zum Jahreswechsel bieten wir unseren Leserinnen und Lesern ein Geschenksservice an. Die UHUDLA Ausgabe 105 kann im Uhudla-Archiv als PDF gratis nachgelesen und heruntergeladen werden.

Das Zeitungsprojekt und das Internetz 26 Jahre UHUDLA. Das ist eine lange Zeit für ein linkes Zeitungsprojekt. Seit einem Vierteljahrhundert können wir eine dynamische Entwicklung, und eh schon wissen, auf Höhen und Rückschläge zurück blicken.

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Ihr seid’s die anzige Partei, der i überhaupt noch was glaub‘!

robert
Robert Krotzer

Robert Krotzer, KPÖ-Gemeinderat ■ Vier Jahre im Grazer Stadtparlament. Ein Resümee.
25. November 2012, ein in Grau gekle
ideter Herbsttag, im Grazer Volkshaus wächst gegen 16 Uhr die Anspannung ins schier Unerträgliche: Wir warten in der Bezirksleitung der KPÖ auf die Anrufe der WahlzeugInnen mit den ersten Sprengel-Ergebnissen. Kann die Grazer KPÖ das Stadtratsmandat halten, bleibt Elke Kahr Wohnungsstadträtin?
Bald würden wir eine Antwort haben auf die seit Wochen und Monate diskutierten Fragen. Nach schier unendlichen Minuten läutet endlich das Telefon. Die Wahlzeugin nennt in ruhigem Ton die Nummer eines Sprengels im Grazer Arbeiterbezirk Gries und nachfolgend die Stimmen für die jeweiligen Parteien: „ÖVP, 55 Stimmen. SPÖ, 22 Stimmen. FPÖ, 23 Stimmen… KPÖ, 88 Stimmen.“ „Äh, wie bitte?“, antwortete ich ungläubig und hatte das Gefühl, mir würde gleich der Telefonhörer aus der Hand fallen.
Robet Krotzer ist 28 Jahre alt, AHS-Lehrer und KPÖ-Gemeinderat

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Zu Besuch bei Fidel Castro

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Im Revolutionsmuseum in Havanna kann man ein Video kaufen, das verschiedene Stationen der kubanischen Revolution zeigt. Am meisten berührt hat mich bei einer Vorführung im Bus, mit dem eine ÖKG-Delegation (Österreichisch-Kubanische Freundschaftsgesellschaft) Ende Dezember 2004, Anfang Jänner 2005 unterwegs war, die erste Begegnung zwischen Fidel Castro und Nelson Mandela.

Der südafrikanische Befreiungskämpfer wurde vom Apartheidregime verurteilt, als Castro bereits triumphiert hatte, und aus der Haft entlassen, als der Abstieg des Blocks der sozialistischen Länder beinahe abgeschlossen war. Der Afrikaner tänzelt in dem Video auf den Amerikaner zu, umarmt ihn zärtlich und lädt ihn nachdrücklich in sein Land ein. Südafrika verdankt die Befreiung auch dem uneigennützigen Einsatz kubanischer Soldaten, Lehrer und Ärzte in Angola, wo das Apartheidregime einen Stellvertreterkrieg austragen ließ.

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Ruck zuck, österreichisch

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Satire oder Realität ■ Das ist die Frage wenn es um die österreichische Politik geht. Der UHUDLA hat die Antwort:
Wastl Kurz fixiert Integrationskatalog mit Wertekursbuch
Des Ministers endgültige Massnahmenliste Österreichs Integrationsoberhäuptling Sebastian Kurz veröffentlicht einen Fahrplan, mit der die Integration von MigrantInnen in Zukunft gelingen soll.
Von Sepp Fleischhanderl, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 104/2016

Exklusivbericht Wien: In einer mit Spannung erwarteten Pressekonferenz hat Außen- und Integrationsminister Sebastian Kurz eine umfassende Liste an Benimmregeln und Integrationsmaßnahmen präsentiert und den weiteren Integrationspfad abgesteckt.
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November 2016

bergernetz
© Karl Berger 2009

Das waren noch Zeiten als das Internetz um die Jahrtausendwende von vielen Nutzern als anarchistischer Tummelplatz für ihre Ziele eingeschätzt wurde. 2016 wird im Internetz die große Kohle gemacht. Amazon findet beinahe wöchentlich Nachahmer.
Ein Cartoon von Karl Berger, erschienen im UHUDLA Ausgabe 90/2009

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Oktober 2016

kernspaltung
© Karl Berger 2016

Typisch Bundeskanzler Christian Kern: Schwätzen sehr gut – Handeln nichtgenügend. Manchesmal sagt ein Cartoon von Karl Berger mehr als tausend gechriebene Worte.
Die „Kernspaltung” erschienen als Letztes, Verzeihung auf der letzten Seite der UHUDLA Ausgabe 105/2016

Ein Tipp der UHUDLA-Redaktion. Nicht immer gleich in Ohmacht fallen, wenn der österreichische Bundeskanzler eine Duftmarke setzt.

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Es geht voran – Langsam

Portugiesische Verhältnissuhu-105e; Hoffnung in Lousitanien ■ Die sozialdemokratische Minderheitsregierung in Portugal müht sich mit kleinen Erfolgen vorwärts. Mit Duldung der Linksparteien, und auch die „AufpasserInnen” aus Brüssel halten sich noch zurück.  
Von Martin Wachter aus Lisboa. Erschienen in der UHUDLA-Ausgabe 105/2016
Seit einem Jahr ist die sozialdemokratische Regierung von Antonio Costa im Lissabonner Parlament am Ruder. Mit Unterstützung der KommunistInnen und Grünen namens CDU und dem Linksblock (BE) wurden soziale Verbesserungen eingeleitet.

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Morbide Schönheit

chris_venedigVenedig – Touristenfalle und Perle der Adria  ■  In der Lagunenstadt, auf den Inseln Murano, Burano, Torcello, aber auch auf dem Lido oder auf Pellestrina, kann es sehr gemütlich sein. Besonders, wenn nicht gerade Tourismus-Hochsaison ist. Ein Reisebericht aus der durchlauchteste und heiterste Stadt.
Von Chris Peterka, veröffentlicht in der UHUDLA-Ausgabe 105/2016

Das erste Mal hätte ich vor mehr als 30 Jahren die Chance gehabt, Venedig kennenzulernen. Meine damalige Freundin reiste, zum in den späten 1970er Jahren wiederbelebten Karneval, der damals noch nicht so vom Kommerz dominiert war wie heute, wo sich hauptsächlich ausländische Touristen in diverse Verkleidungen zwängen und die immer weniger werdenden Einheimischen sich lieber vom Trubel fern halten.

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Lousitanien brennt und zu wenig Hilfe

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Lagos von Balkon Max-Casa © Martin Wachter

Portugiesische Verhältnisse ■ Endlich hat es heute Nacht geregnet. Nach vier Monaten Sonnenschein und Dürre ohne Ende dürfte mitten im September die „Brandsaison” 2016 zu Ende gehen. Leider hat es in diesem Jahr so oft und so intensiv an allen Ecken und Enden der Republik gebrannt wie schon lange nicht mehr. Nicht nur auf dem portugiesischen Festland sondern auch in Madeira wütete ein großflächiges Feuer drei Tage und drei Nächte. Durch das Inferno wurden 22 Prozent der Fläche von Funchal, der Haupstadt der Atlantik-Insel verwüstet. Traurige Bilanz, drei Tote, zwei Schwerverletzte und 200 Verletzte. 300 Häuser wurden zerstört, die Hälfte der Behausungen wurde ein totaler Raub der Feuersbrunst.
Aus Lisboa berichtet Martin Wachter

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Adieu Sigi, dankschee

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© Christian Znopp

Nach dem dunklen koid’n Gag ■ Sigi Maron ist mit 72 Jahren gestorben. Die Liste der toten UHUDLA-Mitwirkenden, der Freundinnen und Freunde ist in den 25 Jahren der rebellischen Zeitschrift sehr lang, verdammt lang geworden.
Wir würdigen in der UHUDLA-Ausgabe 105 unseren Freund, Mitstreiter und Autor auf drei Seiten und erinnern unsere Leserinnen und Leser an das Vermächtnis von Sigi.

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El pueblo unido jamás será vencido

11. September 1973 – 2016 ■ Steht auf und singt: ein neues Lied beginnt.
Ein neuer Kampf, die Zukunft uns gewinnt.
Doch nur vereint besiegen wir den Feind.
Kämpf mit uns, Freund,
 dass morgen wir die Sieger sind!

Danke an eine ganz besonders liebe Freundin des UHUDLA Sie hat uns die deutsche Übersetzung von „El pueblo unido jamás será vencido” zukommen lassen Am 11. September jährt sich der Putsch gegen die Volksfront in Chile und gegen den sozialdemokratischen Präsidenten Salvador Allende  zum 43 Mal.

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Mario Langs Vorhangauf-Tour

Mario–RadMit dem „Klappesel”quer durch Europa ■ „Es ist vollbracht! Gut gelandet am Schwarzen Meer. 2.712 Kilometer in 29 Tagen. Durch zehn Länder gefahren und 24 mal Staatsgrenzen überschritten”, schreibt Mario Lang, der UHUDLA-Bildreporter in seinem Blog Vorhangauf.international über die Südetappe (Gelbe Route) seiner Europaquerung.

30 Jahre nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs” begibt sich Mario Lang mit seinem Faltrad auf eine Aberteuer-Reise quer durch Europa. Die Tour geht vom Nordmeer/Bartensee bis zum Schwarzen Meer im Süden. Mario Lang hält mit seiner Kamera die Stimmungen der Menschen und des Grenzgebiets fest.

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UHUDLA 104 zum Nachlesen und herunterladen.

25 Jahre rebelliscuhu_104_S1he Straßenzeitung ■ Noch vor dem Ende der Ferien ist der UHUDLA ausverkauft. Zum Sommerschluß bieten wir unseren Leserinnen und Lesern ein Geschenksservice an. Die UHUDLA Ausgabe 104 kann im Uhudla-Archiv als PDF gratis nachgelesen und heruntergeladen werden.

Das Zeitungsprojekt und das Internetz 25 Jahre UHUDLA. Das ist eine lange Zeit für ein linkes Zeitungsprojekt. Seit einem Vierteljahrhundert können wir eine dynamische Entwicklung, und eh schon wissen, auf Höhen und Rückschläge zurück blicken. Neben der Zeitschrift gab und gibt es über umfangreiche kulturelle Ereignisse und gesellschaftspolitische Aktivitäten zu berichten.

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Der Schwarzkappler „Rambo”

HaltestelleDas ist eine Beschwerde an die Wiener Linien und deshalb auch die sachliche Argumentation. Die „verschärfte Variante” erfolgt demnächst im UHUDLA und auf selbiger Homepage. Leider bleibt es mir nicht erspart in meiner mehr als 30jährigen journalistischen Laufbahn in eigener Sache zu veröffentlichen. Das ist quasi die erste Reportage in „Ichform”.
Von Martin Wachter. Alle Fotos: Mario Lang
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UHUDLA-Kampein „Wiener Linien–Watch”

WL_KampainGroße Aufmerksamkeit und viele Reaktionen auf den Internetzbeitrag „Der Schwarzkappler Rambo” machen eine  Weiterführung der Berichterstattung über die Wiener Linien möglich. Wir sammeln Erfahrungen und Erlebnisse von BenützerInnen öffentlicher Verkehrsmittel in Österreich. So können  die Verantwortlichen in den entsprechenden Betrieben nachlesen, was sich in und um die Öffis tut. Kundenbetreuung und Kundenservice scheint in der Wiener Linien Zentrale in Wien Erdberg ein Fremdwort zu sein.
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September 2016

September und Oktober 2016 wird in Österreich und in Wien Leopoldstadt unnötigerweise gewählt ■ Der UHUDLA, die älteste und rebellischste Straßenzeitung, kann mit einem Wahlvorschlag seines ehemaligen Herausgebers und „Starcartoonisten” Stefan Weber aufwarten. „Wählt BUH”, also einen Alexander Vander BELLEN und einen Norbert HOFER (BuH) auf dem Stimmzettel ankreuzen.

© Stefan Weber
© Stefan Weber

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We Faymann, UN-Gesandter für Wirbellose Kriechtiere

197.212Die Letzte UHUDLA-Meldung ■ Der UHUDLA 105 is quasi fertig. Die Seite 3 mit einem Nachruf auf Sigi Maron und Leo Schmid geschrieben. Saperlott kommt eine wichtige Meldung aus der UNO in der Redaktion an:
Ex-Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) hat eine neue, ehrenamtliche Aufgabe: Ab Anfang September 2016 wird er UNO-Sonderbeauftragter für Wirbellose Kriechtiere.

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August 2016

Atombombenabwürfe 6. August 1945 im japanischen Hiroshima und Nagasaki. Beginn des Atomkriegzeitalters. 71 Jahre später und nach den Präsidentschaftswahlen in den USA, braut sich in Europa wegen der Ukraine-Krise was zusammen, das in unserer unmittelbaren Umgebung zum Verhängnis werden kann. UHUDLA-Cartoonist Karl Berger hat dieses Szenario in seinen „Sachzwängen” abgebildet.Sachzwang

Adieu Sigi

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Sigi Maron, mit Kappe und sein Freund Fritz Nußböck beim UHUDLA Fest

Der Ur-Liedermacher Sigi Maron ist tot ■ Er ist am 18. Juli im 72. Lebensjahr von der Bühne der „Weltverbesserer” abgetreten. Sigi war von Anfang an ein Mitarbeiter des UHUDLA und vorallem ein Freund seit Arena Tagen. Es ist eine Ironie des Schicksals,  dass Sigi zum 40. Jahrestag der Arena Besetzung diese Welt verlassen hat. Es ist nicht einfach einen würdigen Text über den Musiker, Kämpfer, Politiker, Schriftsteller und Freund zu verfassen. Deshalb soll er sich selber in Form eines langen UHUDLA Textes „würdigen”
Von Sigi Maron UHUDLA Ausgabe Nummer 79 und 80 / 2006

Sigi Maron im UHUDLA Ausgabe 100 als PDF
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Juli 2016

Am 8. und 9. Juli 2016 treffen sich die NATO Kriegstreiber im polnischen Warschau. Auf der Tagesordnung steht wiedereinmal eine Verschäfung im „Kalten Krieg”. UHUDLA Ehren-Herausgeber, Professor Stefan Weber hat schon vor 18 Jahren die NATO „gezeichnet”. „Die neue Sicherheit braucht Menschen, die für sie arbeiten”, hat er seinen Cartoon genannt.
Juli 2016 von Stefan Weber

Nato

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Flughäfen im drei Tage Streik

ANAPortugiesische Verhältnisse ■ Vom Freitag den 1. Juli bis Sonntag den 3. Juli streiken in ganz Portugal die Beschäftigten der Flughafen-Betriebsgesellschaften. In Lisboa, Porto, Faro und auf Madeira protestieren die Kofferjongleure gegen Privatisierung, gegen die Präkarisierung ihrer Arbeitsverhältnisse, für mehr Lohn und Gehalt und für eine Arbeitszeitverkürzung auf 35-Wochen-Stunden.

Die Flughafenbetreibergesellschaften in Lisboa, Porto und Faro wurden mehrheitlich teilprivatisiert. Der bundesdeutsche Frankfurter Großkonzern FRAport schluckte die staatliche Betreibergesellschaft ANA. Es lief alles nach bekanntem Muster. Die ANA wurde in mehrere Teilfirmen zerschlagen und „umstrukturiert”.
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80.000 fordern gerechte Schule für alle

Algarve

Portugiesische Verhältnisse ■ Das portugiesische Schulsystem wurde von der konservativen und abgewählten Ex-Regierung kaputtgespart. Der angerichtete Schaden für Lehrkräfte, Jugend und Studenten des Landes ist enorm. In Lissabon war wiedereinmal Remidemi auf der „Straße der Freiheit”, der Avenida da Liberdade.
Aus Lisboa berichtet Martin Wachter
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Mehr Erfolg geht nicht

SportklubWSK Frauenfußball Team ■ Alles dreht sich um die Fußball EM – oder? Nix da, nicht alles. Der UHUDLA berichtet über die kickenden Frauen von Dornbach. Seit sechs Jahren ist das WSK-Frauenteam einfach Spitze im Wiener Verbandsfussball.
Von Chris Peterka UHUDLA Ausgabe 104/2016.

Die WSK Frauen gewinnen auch letztes Meisterschaftsspiel. Mit einem trockenen 2:0-Erfolg setzte sich das A-Team in der letzten Runde der Wiener Landesliga am 5. Juni 2016 bei der zweitbesten Mannschaft der Frühjahrssaison Mautner durch. Damit konnten von 24 Spielen 23 gewonnen werden, lediglich gegen Donaustadt wurde einmal unentschieden gespielt. Das Gesamttorverhältnis der Meisterinnenmannschaft beträgt damit 113 erzielten Tore bei nur 16 kassierten Treffern.

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In Erdberg kommt endlich Bewegung rein

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©Foto: Mario Lang

Es hat beinahe einen Monat gedauert bis die Wiener Linien auf die Kritik und Beschwerde  über „Der Schwarzkappler-Rambo” reagiert haben. Zufriedenstellend ist die Antwort nicht wirklich. Ein Dienstleisungs-Konzern mit aber und aber Milliarden-Euro an öffentlicher Förderung und Subventionierung sollte wie ein „Diensleister” handeln. Scheinbar bleiben sich die Verantwortlichen ihrer „Werbelinie” treu – siehe Abbildung oben! Die Kampagne erinnert an  die ehemalige  Darstellung der südafrikanischen Apartheitsverhältnisse. Ja liebe Wiener Linien: „Schwarzfahrer” sind auch Menschen!
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Millionen für Zeitungsmüll auf Rädern

WL_Müll
Markus Ladstätter

5,77 Millionen Steuergeld hat die Stadt Wien vor den Gemeinderatswahlen am 11. Oktober 2015 für Zeitungsinserate ausgegeben. Beispiel: ein Bild aus der Wiener U-Bahn. Man sieht einen tollen Wagen, dekoriert mit Gratiszeitungen. „Heute“ kennt man, das andere könnte „Österreich“ sein. Die Zeitungen liegen wie Müll herum. Wir alle bezahlen das – nebenbei bemerkt!
Dann sehen Sie einen der vielen Ständer. Da steht „Heute“ – der Name der Zeitung – „gratis – aber nicht umsonst“. Das „umsonst“ heißt 5.777.402 Euro in 37 Tagen.

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Noch mehr Krieg gegen Flüchtlinge

Wachturm
© Martin Wachter

Österreich marschiert als schlechtes Beispiel voran. Der globale Norden bereitet sich vor, größere Flüchtlingsströme aus dem globalen Süden fernzuhalten. Wurde dies in früheren Zeiten vor allem durch bösartige Abkommen geregelt (Rücknahmeverträge, Wirtschaftshilfe im Gegenzug zum Aufbau von Flüchtlingslagern in den Herkunftsregionen, „sichere Drittstaaten“ etc), so tritt nun die direkte militärische Abwehr gegen Flüchtlinge in Kraft. Aufbau von Grenzzäunen, „Zivil-militärische Operationen“, massenhafte Zwangsabschiebungen durch das Militär. Es herrscht Krieg gegen die Flüchtlinge. Die EU, allen voran auch Österreich, beabsichtigt in Libyen militärisch gegen Flüchtlinge zuzuschlagen.
Von Rainer Klien,  UHUDLA-Mitarbeiter und Sprecher von SOS Mitmensch Burgenland.

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Frucade oder Eierlikör

Phettberg_KurtVom Kommunismus zum Konsumismus – 20 Jahre Nette-Leit-Show ■  Es begann im Schütte-Lihotzky-Saal des Globus-Verlagshauses am Höchstädtplatz in Wien-Brigittenau vor mehr als 20 Jahren. Zwei Dutzend Aufführungen (davon 19 auch in den “ORF-Kunststücken”) gingen 1996 in der ehemaligen Werkskantine des Wiener Globus Verlages der KPÖ über die Bühne.
Von Karl Weidinger, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 104/2016


Zum Bild: Hermes und Kurt, filmmäßige Annäherung mit einem Porträt “Hermes Phettberg, Elender” im Jahre 2007.
Palm Zitat: “Ich habe mit Hermes ausgemacht, dass ich keinen Nachruf schreibe und keine Rede an seinem Grab halte.”

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Da Hofa woa’s da Sündnbock…

MartinEuropa und Österreich: Faustrecht in Politik und Gesellschaft ■ Der „Exportweltmeister” Deutschland exportiert seine von Bundeskanzlerin Merkel willkommen geheißene Flüchtlinge und Asylanten wieder zurück nach Österreich und danach ins Nirgendwo. Der österreichisch Kurz-geistige Außenminister und die strenge Miklhanna-Domina der Asylanten und Flüchtlingsunterkünfte prügeln eine Obergrenze an Menschenverachtung durch gesetzliche Instanzen.
Kommentar von Martin Wachter (UHUDLA Ausgabe 104/2016)

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Progressive Neuordnung Europas

 

otto_2Österreichische Politik der Feigheit, Unfähigkeit und Borniertheit ■  Neuerdings brillieren SPÖ-Politiker damit, alles mit allem zu vermischen: Die Arbeitslosigkeit mit der Flüchtlingskrise, die leeren Staatskassen mit den Arbeitern aus den Nachbarländern, eigentlich eine Spezialität rechter Demagogen. Gemeinsam mit den ÖVP-Ministern für Inneres und Äußeres exekutieren sie gegenwärtig jedoch eine Politik, die Feigheit, Unfähigkeit und Borniertheit verkörpert.

Kommentar des  PdA (Partei der Arbeit) Vorsitzenden Otto Bruckner zum Verhalten der österreichischen Bundesregierung in der Flüchtlingskrise.

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„Schöne Bescherung” – Byebye „Linksregierung”

ResidenciaPortugiesische Verhältnisse ■ Beginnt in Portugal der zweite Absturz oder kann die neue sozialdemokratische Regierung die letzte Chance für eine etwas bessere Politik nutzen?
„Scheinbar funktioniert die portugiesiche Politik immer nach dem selben Muster. Korruption, Freunderlwirtschaft und hinter mir die Sintflut. Es macht keinen Unterschied welche Partei gerade am Ruder ist”, so und ähnlich lauten allerorts die Kommentare von politisch interessierten Menschen.
Martin Wachter berichtet zum Jahreswechsel aus Lisboa über „schöne Bescherungen” für Lousitanien.

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Die Geschichte eines angekündigten TAP-Absturzes

Portugiesische Verhältnisse ■ So funktioniert der Kapitalismus der 

TAP
© Martin Wachter

Konzerne europa- und weltweit. Ein Beispiel gefällig? Die kriminelle „Privatisierung” der portugiesischen staatlichen Fluggesellschaft Transportes Aéreos Portugueses (TAP)!
Martin Wachter berichtet aus Lisboa

Die Vorgeschichte ist deshalb interessant, weil die EU und die Troika  an der Verscherbelung der TAP beteiligt waren. Nach der Machtübernahme am 6. Juni 2011 kündigte die rechtskonservative Regierung bereits im Laufe des Jahres 2011 die Privatisierung des Unternehmens an. Dies galt als Teil des 87 Mrd. Euro Rettungspaketes der EU. Weiterlesen

In der rue de la gack

Abgrund
© Karl berger 1997

Ist die kapitalistische Gesellschaft am Ende ihres Lateins? Das Imperium zerbröselt ■ Erfunden aber zutreffend ist die Hypothese, wonach die Phrase „am Ende seines Lateins zu sein“, auf die Ära zurückgeht, in der das Imperium Romanum zu zerbröckeln begann. Viele Indizien deuten darauf hin, dass der globale Kapitalismus sich in einer vergleichbaren Situation befindet. Die überlieferte Zivilisationsmatrix ist nicht mehr haltbar; der Aufstieg eines neuen Systems nicht abzusehen. Alles in allem: Die Menschheit befindet sich in der Scheißgasse.
Ein Essay von Lutz Holzinger, der noch immer seine Gültigkeit hat. Erschienen in der UHUDLA Ausgabe 95/2011    Weiterlesen

Insolvenz eines „Seelenverkäufers”

AGO -Human Resources ■ Kritische Berichterstattung des UHUDLA einst und heute. Scan 1
Wir bringen ein Zeitdokument der besonderen Art. Mit dem prophetischen Titel „Ein Bild der Zeit. Ein Zeitdokument – kommentierten wir das „Prachtexemplar” aus  dem Fuhrpark von mehreren  Fahrzeugen eines vor 12 Jahren neu gegründeten „Arbeitskräfteüberlassers”, im Volksmund auch „Seelenverkäufer”genannt. Der Chef von AGO rief empört in der Redaktion an und drohte mit Anzeige, Gericht und Kreditschädigung und überhaupt… siehe Bild nebenan,
erschienen in der UHUDLA Ausgabe 72/2004.
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Für soziale Gerechtigkeit, die Arbeit beginnt

Portugiesische Verhältnisse

Die Würfel sind gefallen. Portugal wird „neu” regiert. Das Volk steht im Vordergrund. Die „Märkte” hatten ihre Chance. Am Samstag den 28. November 2015 hat die Gewerkschaftsvereinigung CGTP IN ihre Ziele und Wünsche an die sozialdemokratischen Sozialisten (PS) von Ministerpräsidenten Antonio Costa kundgetan. Um die 10.000 KundgebungsteilnehmerInnen aus dem ganzen Land haben sich zur Unterstützung der Forderungen in Lisboa auf dem Largo de Camoes versammelt.
Martin Wachter berichtet aus Lisboa
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Die Zeit läuft ab

Portugiesische Verhältnisse

Foto:CGTP IN
Foto:CGTP IN

Ein ganzes Land wartet auf politische Entscheidungen, aber es kommt nix. Verwunderung und Kopfschütteln sind noch die sanftesten Erregungen der LousitanierInnen. Manche ZeitgenossInnen sind wütend und einige sehen bereits Anzeichen für die Beseitigung der Demokratie im Lande durch die politischen Eliten.
Von Martin Wachter aus Lisboa. 
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Im Gedenken an alle Opfer des Terrors

Gegen Gewalt, Krieg und Terror, überall. Weil jedes Menschenleben gleich viel wert ist:  Taube
Kommentar von Robert Krotzer

“Terrorismus lässt sich nicht rechtfertigen. Der des IS schon gar nicht. Wenn Zivilisten getötet werden, handelt es sich immer um Mord. Darüber kann es keine Diskussion geben. […] Aber sind nicht auch die Hintermänner völkerrechtswidriger Angriffskriege Terroristen und Mörder – auch ihrer eigenen Soldaten?
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Hoffnung in Portugal

BierdemoPortugiesische Verhältnisse
Vamos ver – Wir werden sehen

Am 4. Oktober 2015 wurde in Portugal der Sparkurs abgewählt. Die Mehrheit der Bevölkerung fordert eine andere Politik. Doch die herrschende Kaste in allen Teilen der Gesellschaft will ihren Platz nicht räumen. Das „gemeine” Volk hat ein neues Selbstbewusstsein entwickelt und trägt ihren Protest auf die Straße. „A luta continua, Governo na rua… ” schallte es am Dienstag den 10. November wiedereinmal zigtausendfach durch die engen Gassen der Metropole von Lisboa.
Martin Wachter war vor dem Parlament dabei, als die Massen lautstark die Abwahl der vom Staatspräsidenten Cavaco Silva eingesetzten Regierung forderte. Weiterlesen

Systemfehler kapitalistische Gesellschaft

Widerstand durch Klassenkampf – Für Frieden und Freiheit  

© Karl Berger
© Karl Berger

In Portugal hat sich der Präsident des Landes über ein Votum der WählerInnen hinweggesetzt. Er betraute die absoluten Wahlverlierer auf Geheiß der EU mit der Regierungsbildung. In Polen hat die absolute Rechte die Wahlen gewonnen. Macht nix, da is das System nicht gefährdet und die „Finanzmärkte Konzerne, Investoren und Banken” sind wegen erwarteter Gewinne in Feierlaune. Und Mc Donald ist in der ÖVP schon hinaufgefallen. Darum zur Erinnerung den vor vier Monaten geschriebenen Beitrag in der ältesten und rebellischsten Straßenzeitung Österreichs.

Kommentar von Martin Wachter (UHUDLA Ausgabe 103/2015)

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Wahlen sind zum Krenreiben

Portugiesische Verhältnisse – In Lousitanien ist politisch der Teufel los

So sehen in Portugal; nicht nur SatirikerInnen „Ihren” πräsident Cavaco Silva
So sehen in Portugal nicht nur SatirikerInnen
„ihren” Präsidenten Cavaco Silva

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Die EU probt an und in Portugal ein richtungsweisendes Exempel. Diese Vorgehensweise wird den demokratischen Verfall, den Zerfall der Europäischen Union beschleunigen. Nach zwei Fragen, ob Wahlen zum Krenreiben sind, kann der UHUDLA jetzt die Antwort geben. Ja, Wahlen sind zum Krenreiben.
Von Martin Wachter Lisboa
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Abtreten, schallt es aus dem ganzen Land

Europademo
Generalstreik in Europa wünschen
Demonstranten in Lissabon. © Wachter

Portugiesische Verhältnisse heute wie damals. Es geht um Alles oder Nichts ■ Portugals politische Situation ist gekennzeichnet durch Streiks, Massendemonstrationen in mehreren Städten. Der fünfte Generalstreik innerhalb von zweieinhalb Jahren versetzt das ganze Land in Aufruhr. Der harte Sparkurs der konservativen Regierung fordert bereits sichtbare Opfer in der verarmenden Bevölkerung.
Von Martin Wachter Lissabon. (Veröffentlicht in der UHUDLA Ausgabe 98/2012)
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Schmetterlinge forever

Unger
“Schmetterling” Georg Herrnstadt links
und Autor Heinz R. Unger rechts
Foto: Karl Weidinger

40 Jahre Proletenpassion 

Arena Besetzung zum Auftakt ■ Nach der Uraufführung im Jahre 1976 und den Tourneen durch den gesamten deutschen Sprachraum bekam das Werk Kultstatus und wurde zum ohrwurmtauglichen Wegbegleiter für Generationen. Der UHUDLA traf Beatrix Neundlinger und Heinz R. Unger zum Gespräch über die aktualisierte Neufassung.
Von Karl Weidinger, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 103/2015  Weiterlesen

Der linke Platz und der Populismus

Georg Hofmann-Ostenhof hatte schon viele politische Häutungen hinter sich, bevor er zum Außenpolitiker des Profil wurde. Einmal kämpfte er auch an Franzder Seite von Peter Pilz und in der Gruppe Revolutionärer Marxisten (GRM) für die Revolutionierung der österreichischen Arbeiterklasse. Das ist lange her. Auf seine alten Tage scheint er sich aber daran zu erinnern. Sein Appell für einen linken Populismus („der linke Platz ist leer“)  im jüngsten Profil und seine Unterstützung für Peter Pilz deuten darauf hin.
Von Franz Stephan Parteder

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Portugal: A luta continua

AlgarvePortugiesische Verhältnisse
Der Kampf geht weiter –
Regierungsbildung Zwischenbilanz

Zehn Tage nach der portugiesischen Parlamentswahl hat ORF.at die Koalitionsverhandlungen scheitern lassen. Doch die Regierungsbildungsverhandlungen beginnen erst. Wahrscheinlich haben die PraktikantInnen am Wiener Küniglberg eine automatische Übersetzung bezüglich des Treffens der noch Regierenden mit der größten Oppositionspartei gelesen.
Martin Wachter, berichtet aus Lisboa
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Zum Teufel mit dem Sparkurs

Portugiesische VerhältnisseWahl_2015

Lousitanien ist anders ■ Zehn Tage nach der Nationalratswahl hat das Parlament (Assembleia da Republica) weder die Sitzverteilung noch das Wahlergebnis auf der Website des Hohen Hauses vorzuweisen. Noch viel komplizierter wird die Entstehung einer neuen Regierung. Da werden noch einige Regenschauer über das krisengeschüttelte Land an der rauen Südwest-Küste der iberischen Halbinsel ziehen.
Martin Wachter berichtet aus Lisboa
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Kosmonauten der Liebe

BOLSCHOI BEAT, die Band zwischen Ost und West  Bolschoi
Sex and Marx and Rock’n Roll ■ Nach fast 30 Jahren wieder auf der Bühne: September 2013 beim 100er Fest des UHUDLA in der Wiener Underground Location Chelsea. Und ein Jahr später feiern BOLSCHOI BEAT ihr Comeback mit der CD: Kosmonauten der Liebe.
Veröffentlicht in der UHUDLA Ausgabe 102/2015
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Sind Wahlen zum Krenreiben

Wien-Wahlen und die Leihstimmen AG

© orf.at und Stadt Wien
© orf.at und Stadt Wien

Um es vorwegzunehmen: Die Oktoberrevolution, zu der die FPÖ aufrief fand nicht statt; das Duell: Dr. Michael Häupl (SPÖ) versus Heinz-Christian Strache (FPÖ) gab es auch nicht. Bei der Stimmenabgabe waren die Wähler allerdings unartig, gar böse zu den Parteien. Sie verliehen ihre Stimme. Wie konnten sie nur, ihr „Voting“ einfach an eine andere Partei verleihen. Das war nicht ausgemacht, schon gar nicht vereinbart und darum: so die Grüne-Wien Chefin Maria Vasilakou: „muß die SPÖ an die die Stimmen „verliehen“ wurden mit diesen gar sorgsam und liebevoll umgehen. Daraus entstand auch das klitzekleine Minus im Vergleich zur 2010er Wahl- ein Prozentpunkt – der Rücktritt, angekündigt bei Stimmenverlusten, findet nicht statt. Zumindest jetzt nicht denn: Rot-Grün hat eine stabile Mehrheit und ist Garant für liberale, offene, herzeigbare und was weiß der Kuckuck noch, Koalition.
Von Walter Lohmeyer
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