Der aufrechte Gang und die Oktoberrevolution

Oktober

100 Jahre Oktoberrevolution ■ „Auf tausend Kriege kommen nicht zehn Revolutionen, so schwer ist der aufrechte Gang“, merkte einst der marxistische Theoretiker Ernst Bloch an. Im Oktober 1917 aber kam es in Russland zu einer solchen Revolution. Im aufrechten Gang erhoben sich hunderttausende ArbeiterInnen, Soldaten und BäuerInnen und Millionen Menschen schlossen sich unter der Führung Lenins und der Bolschewiki den Losungen „Brot und Frieden“ sowie „Alle Macht den Sowjets“ an.
Ein Essay von Robert Krotzer

Die sozialistische Oktoberrevolution veränderte und bestimmte den weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts wie kaum ein anderes historisches Ereignis.

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Oktober 2017

Ein alter Hut, aber immer noch gut ■ Der UHUDLA-Cartoonist Karl Berger www.zeichenware.at hat mit seiner spitzen Feder die kapitalistischen Verhältnisse treffend erklärt. Auf seiner Webside bietet es viele seiner Karrikaturen gratis bei Nennung des © Rechts an.
Karl Berger Carton
Kapital und Arbeit

Wie gewonnen so zerronnen

Portugiesische Verhältnisse ■ Weniger Rot, mehr Rosa. Die CDU – das Bündnis aus KommunistInnen und ökologisch Grünen – hat bei der Wahl 2017 in die 308 Districtsparlamente nur 24 PräsidentInnen in die Camara municipal, das sind die Rathäuser, entsenden können. 18 Wahlbezirke mit absoluter Mehrheit. Im Vergleich zu 2013 sind das um zehn BürgermeisterInnen weniger. Von den einst 525.000 WählerInnenstimmen gingen um die 60.000 weniger auf das Konto der CDU. Das Ergebnis ist in Prozenten und Stimmenanteil in etwa gleich mit dem von 2009. Nur gab es damals noch 28 Spitzenpositionen.
Von Martin Wachter, Lisboa

Wahl–Port_2017
Correio de Manha

Die CDU erreichte 2017 einen Stimmenanteil von 9,46 Prozent. 2009 waren es noch um etwa 1,5 Prozent mehr und zwar 11,06 Prozent. Diese Wahl ist auch deshalb interessant, weil vor zwei Jahren die Sozialisten PS die korrupte Sparregierung der volksparteilichen Sozialdemokraten PSD in Portugal abgelöst haben.

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Konsequent, kämpferisch: KOMintern

StreikDie ArbeiterInnen werden in Zukunft kämpfende GewerkschafterInnen brauchen, wie einen Bissen Brot ■ In Österreich kämpfen die Kolleginnen und Kollegen von der KOMintern für die Rechte der Werktätigen. Die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative – Internastional hat auf ihrer Webseite ein Zeichen im Kampf gegen die herrschende Politik, gegen Kapitalismus und Ausbeutung gesetzt. Der UHUDLA unterstützt diese Initiativen unseres Kooperationspartners nach seinen Möglichkeiten.

Mehr Informationen in: www.komintern.at

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Die Hoffnung nie aufgeben

M_Cäsar

Zum Abschied von Maria Cäsar ■ Ich habe die traurige Nachricht erfahren, dass die antifaschistische Widerstandskämpferin Maria Cäsar kurz vor ihrem 97. Geburtstag von uns gegangen ist. Viele Erinnerungen an gemeinsame Momente mit Maria sind mir seither durch den Kopf gegangen:
An unser letztes Gespräch am 1. Mai 2017, als sie mich nach der Demonstration umarmte und sagte: „Sehr schön host g’redet – nur a bissl lang war’s.“ Und sie herzlich lachte, als ich antwortete: „Maria, du weißt ja eh wie das ist, wenn man einmal zu reden anfängt…“
Eine persönliche Danksagung von Robert Krotzer, Gesundheitsstadtrat in Graz

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September 2017

Sept.2017

Eine UHUDLArische Wahlkampfspende ■ Der UHUDLA-Cartoonist Karl Berger www.zeichenware.at hat den österreichischen Urnengang am 15. Oktber 2017 mit spitzer Feder im elektronische Netzwerk platziert.

´s Lebm is hoat in Favorit´n

Fritz_quer

Fritz Nussböck: Trostlosstroßn revisited ■ Fritz Nussböck schaffte eine Hymne aus den Banlieus, seinem Homeground Die Gegend um die “Trostlosstrossn”, das Trostviertel: Von Gott verlassen, den Grünen verschont. Blues, aus blutenden Herzen
Erschienen in der UHUDLA-Ausgabe 107/2017 Text und Fotos: Karl Weidinger

Ein hartes Pflaster. Frost- oder Frust-Aufbrüche? Das Ziel am Ende der Troststraße ist in Sichtweite.

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