Ein Nest unter dem Sofa

Rabe Xaver
Tauben- und Rabenkonflikt in Ottakring
■ Oder das Vogeldrama am Balkon. Weil sich Balkonbesitzerin Sieglinde Popp (57) zur Taubenabwehr eine Rabenattrappe zugelegt hat, fühlt sich Täuberich Bernd (4) in seiner Intelligenz verletzt.
Er sinnt auf Rache. Am Ende könnte es einen lachenden Dritten geben. Denn Rabe Xaver (7) hat im Balkondrama seine Federn im Spiel.
Von Siegbert F. Müller erschienen in der UHUDLA Ausgabe 109 / 20018

Wien.(apa) Als Bernd im Mai dieses Jahres mit seiner Taubenflamme Laura (3) eine Familie gründete, war der Standort für das neue Eigenheim schnell ausgemacht. Ja, dieser drängte sich förmlich auf. Am hofseitigen Balkon im zweiten Stock des Eckhauses in der Koppstraße 212 in Wien Ottakring war die Wohnungsbesitzerin Sieglinde Popp gerade dabei, ihren Balkon neu einzurichten.

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Net nur Moad & Totschlog

Autoren

Im Gemeindebau, 23 Geschichten ■ Eine Hommage an den kommunalen Wohnbau in Wien Die Autoren Uwe Mauch, Franz Zauner und der Fotograf Mario Lang palavern über ihr neues Buch und ihre leidenschaftliche Beziehung zum Wiener Gemeindebau.

Im Promedia-Verlag ist das Buch „Im Gemeindebau, 23 Geschichten aus Wien“ erschienen. Der UHUDLA hat keine Kosten und Mühen gescheut und die Urheber des Machwerks zur Rede gestellt.

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Engagement auf allen Ebenen

Horst.Horst Horvath ist der große Koordinator ■  Er ist Kultur, Bildung & Kunst K.B.K und der Motor des südburgenländischen Kulturbetriebs hat einen Namen. Horst Horvath ist aber nicht nur das Antriebsaggregat, sondern auch das Getriebe für vieles, was sich politisch und künstlerisch bewegt in der Region vor und hinter dem Geschriebenstein.
Von Martin Wachter, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 106/2017

Kultur, Bildung & Kunst. Diese drei Begriffe haben im Südburgenland und darüber hinaus einen Namen. Horst Horvath ist mehr als drei Jahrzehnte in unermüdlichem Einsatz für kulturelle Verständigung und zeitgeschichtliche Aufarbeitung der Vergangenheit in der Region.

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Rest in Peace, Mr. Nice

Howard Marks: High-Light der Hanfmesse ist tot. ■ Howard Marks starb im Alter von 70 Jahren infolge einer Krebserkrankung. Vor fünf Jahren traf ihn der Autor Karl Weidinger zu einem Interview in der Vösendorfer Pyramide.

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„High“-Light der Hanfmesse in Wien-Vösendorf:  
„Es ist mein Menschenrecht, dass ich jede Pflanze, die in der Natur vorkommt, frei anbauen und auch frei konsumieren darf“, schreibt er in seinem Bestseller „Mr. Nice“. Marks starb am 10. April 2016

Howard Marks alias Mr. Nice hat sein letztes Gerät geraucht, seinen letzten Joint ausgedämpft und ist in die ewigen Jagdgründe eingegangen.

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Meidlinger Kelleroase

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Jeden Monat ein Abend mit widerständigen Politliedern. Musiker Chris Peterka animiert das Publikum zum Mitsingen. Foto: Wachter

Alberts Bücherlager ■ Wann ich das erste Mal die paar Stiegen hinunter in das Kellerlokal in der Aichholzgasse in Meidling gestiegen bin, weiß ich nicht mehr genau, es muss vor ungefähr zehn Jahren gewesen sein. Möglicherweise bei einer Veranstalt­ung des Kulturvereins Klopfzeichen, bei dem ich zu dieser Zeit aktiv war.

Erinnerungen von Chris Peterka in der UHUDLA Ausgabe 103/2015
Auf jeden Fall war ich vom Ambiente des Bücherlagers von Albert Dlabaja sofort beeindruckt:

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Albert Dlabaja – Der Hüttenwirt

Albert_Titel_II.jpgKulturverein Alberts Bücherlager ■ In Meidling, wo die Wienerstadt einen Hauch von Bronx vermittelt, ist Albert Dlabajas Revier. Sein Underground Etablissement ist ein renommierter Treffpunkt vielseitigen Kulturschaffens. Eigentlich ist der Kulturverein Alberts Bücherlager KABL selbst ein Kunstwerk. „Hüttenwirt” Albert (im Bild) politisches und  kulturelles Engagement ist einzigartig zwischen Scheibbs und Nebraska. Auch der „Big Apple”, New York, würde da vor Neid erblassen.
Von Martin Wachter erschienen im UHUDLA Ausgabe 103/2015

Albert Dlabaja ist eigentlich von berufswegen ein gelernter Stahlbauer des Wiener Traditionsbetriebes Waagner Biro. Bereits bei den Brückenbauern konstruierte er sich selber eine Brücke zu seiner wahren Leidenschaft – den Büchern.

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Servus Rock ´n´ Rollstuhl

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Noch einmal Sigi Maron ■ „Höflich, vornehm und dezent, wie ich es immer tue. Allerdings unter Einschluss eines gewissen ordinären Wortschatzes…“ Letzte Grüße aus dem „Rock ’n‘ Rollstuhl“. Letzte Grüße an Fans und an die Leserinnen und Leser des UHUDLA. Sigi Maron in eigenen Worten vor Comeback-Konzert und vor Veröffentlichung seines letzten Buches “Schmelzwasser”.
Von Karl Weidinger erschinen in der UHUDLA Ausgabr 106/2017

The Rocksteady Allstars grooven sich ein. Die beiden erwachsenen Töchter Karin und Nina werden später begeistert im Halbdunkel der Bühnenflanke Stück für Stück mitsingen. Enkel Luca verwaltet den Merchandising-Stand, wo bereits zur Halbzeit die Bücher ausgehen.  Ist das jetzt ein Interviewtermin mit dem Sigi oder doch ein Ausflug zur Großfamilie Maron?
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