UHUDLA 108 – Und auf geht’s

UHU_108_TitelNeue alte Herausforderungen ■ Der UHUDLA geht 2018 in den 27. Jahrgang und ist wie die Gesellschaftspolitik in Österreich mit Änderungen konfrontiert. In spätestens drei Jahren wird es die gedruckte Version der ältesten und rebellischsten Straßenzeitung Österreichs nicht mehr geben. Bereits jetzt beginnen die UHUDLA-MacherInnen mit dem neuen digitalen Zeitalter.

Österreichs journalistischer Sektor ist vorallem durch Gratisblätter und von öffentlich abhängigen Finanzierungen durch Bund, Länder und Gemeinden (besonders Wien) verrottet und verkommen. Es ist eine Schande für die „Kulturnation” Österreich, dass die Politik nicht im Parlament durch gewählte Volksvertreter gemacht und bestimmt wird, sondern von diversen Hetz- und Schmierblättern des Landes.

Weiterlesen

Advertisements

So rockt Portugal – Xutos & Pontapes

Das UHUDLA Neujahrskonzert. Zweieinhalb Stunden, die beste Musik die Portugal zu bieten hat

Xuntos
UHUDLA Neujahrskonzert 2018 ■ Wer was zum Katervertreiben oder für eine klaren Kopf braucht, ist hier richtig. Das war und ist das Beste und wichtigste was Portugal in Sachen Punk-Rock und Polit-Band zu bieten hat. Und weil das Leben und die Politik nicht immer glatt laufen, eine Hommage an Ze Pedro, verstorben am 30. November 2017 im 61. Lebensjahr.
Von Martin Wachter Lisboa.

Zuerst Persönliches: Ich hatte das große Glück genau vor einem Jahr die Xutos e Pontapes in meiner Heimatstadt Lagos in der Silvester Nacht 2016 live zu hören. Die Kleinstadt an der Algarve im Süden Portugals stand Kopf.

Weiterlesen

Fröhliche Streikfeiertage mit Gottes Segen

Postlerstreik

Mit Marx gegen das Kapital ■ Klassenkampf in Portugal. Anfang Dezember gab es Ausstände in großen Industriebetrieben für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Geld.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, erwartet ein Wiedererstarken des Marxismus und plädiert für eine Zähmung des globalen Kapitalismus. Auf diese Weihnachtsbotschaft des hohen kirchlichen Würdenträgers haben die Werktätigen Portugals erst gar nicht gewartet. Für sie ist der Klassenkampf eine immerwährende Herausforderung.

Weiterlesen

Uns aus dem Elend zu erlösen …

Otto-PdAWiderstand neu organisieren ■ Der Partei der Arbeit PdA Vorsitzender Otto Bruckner sieht manche Protestvarianten gegen die neue österreichische Bundesregierung Regierung von  ÖVP und FPÖ skeptisch
Es soll mir jetzt bitte niemand sagen, diese Regierung müsste weg, damit die SPÖ wieder die Geschäfte des Kapitals erledigen kann. Es braucht eine Alternative zu allen Parteien der Banken und Konzerne.

Weiterlesen

KOMintern: 1. Wahl für Arbeiterkammer & Klassenkampf

Lukas

Arbeiten, studieren kämpfen … ■ Der 27jährige Student Lukas Haslwanter aus Innsbruck kämpft für eine soziale und gerechte Gesellschaft. Er ist Gewerkschaftsaktivist in der GPA-djp Jugend, der KOMintern – Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International. Der gewählte Studentenvertreter geht zur Finanzierung seiner akademischen Ausbildung arbeiten. Sein Motto lautet: Gemeinsam verändern.
Von Lenz Piringer UHUDLA-Ausgabe 107/2017

Lukas Haslwanter studiert seit drei Jahren an der Universität Innsbruck Geschichte. Zuvor musste er die Matura am Abendgymnasium abschließen.

Weiterlesen

Nix verändert si von söwa

Demo18.11.17
© CGTP IN Archiv

Portugiesische Verhältnisse ■ 35-Stunden-Arbeitswoche, Jobs und mehr Geld. Die PortugiesInnen kämpfen für ihre Rechte und eine bessere Arbeitswelt. In Lisboa demonstrieren über 60.000 Menschen, von denen die meisten durch den Sparkurs der Regierung in eine existenzgefährdende Situation gedrängt wurden. Keine einzige österreichische oder bundesdeutsche Fernsehstation berichtete über die Großkundgebung.

Ein Bericht über die Großkundgebung aus Lisboa von Martin Wachter.

Weiterlesen

Portugal – 100 Jahre Oktoberrevolution

Oktoberavante

Portugiesische Verhältnisse ■ Am 7. November 2017 hat die Kommunistische Partei Portugals PCP im Coliseu in Lisboa ein weiteres Jahrhundert des revolutionären Kampfes gefeiert. Mehrere tausend GenossInnen bekundeten ihre Bereitschaft für die Rechte der Werktätigen und für bessere Lebensbedingungen des Volkes zu kämpfen.

In den österreichischen und bundesdeutschen Medien beispielsweise wurde das russische Großereignis vor 100 Jahren so gut wie übergangen – vom ORF, als „Lachnummer Lenin“ oder im Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) als ein Militärputsch einer kleinen Minderheit dargestellt.
Aus Lisboa, Martin Wachter

Weiterlesen