Lebensart

68er for ever

ingo-coverIngo Gärtner portraitiert eine Epoche ■  Keine Atempause. Geschichte wird gemacht, es geht voran. Der deutsche Bilderkünstler verarbeitet die Erinnerung  seiner Jugend. Willkommen im 68er Club.
Erschienen in der UHUDLA Ausgabe 106/2017

Einige bundesdeutsche KünstlerInnen haben nach vielen Jahren ihre Zweitheimat in Portugal an der Algarve schon verlassen oder sind gestorben. Ralph Peter Steitz, alias Lanrue Gittarist und Komponist von Ton Steine & Scherben, Günther Grtass und ein gewisser Udo Jürgens zählen dazu. Ganz oder zeitweise leben an der südeuropäischen Atlantikküste noch Dagmar Koller und …
…Ingo Gärtner der „Junge aus dem Ruhrpott” ist vor 14 Jahren in Lagos gelandet.

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Hasch mich – Legalize it

hanfCannabis, Hanf und Marihuana, der UHUDLA Faktencheck ■  Schritt für Schritt, Zug um Zug. Vor 100 Jahren war ein Hanf-Extrakt ein Medikament (bis 1958 auf Rezept in der Apotheke). In der Alten Welt forderte die Sozialdemokratie ein „Berauschungsrecht“ für Proletarier – als zeitweise Betäubung und Erholung vom schmerzhaften Arbeitsprozess.
In der Neuen Welt herrschte Tugend und damit ein striktes „Berauschungsverbot“ (Prohibition) – auch damit die Arbeiter nicht in Kneipen beisammen saßen und sich organisierten. Also musste auch der Hanf dran glauben.
Von Karl Weidinger erschienen in der UHUDLA Ausgabe 105/2016

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Rest in Peace, Mr. Nice

Howard Marks: High-Light der Hanfmesse ist tot. ■ Howard Marks starb im Alter von 70 Jahren infolge einer Krebserkrankung. Vor fünf Jahren traf ihn der Autor Karl Weidinger zu einem Interview in der Vösendorfer Pyramide.

Howard Marks,mr-nice
„High“-Light der Hanfmesse in Wien-Vösendorf:
„Es ist mein Menschenrecht, dass ich jede Pflanze, die in der Natur vorkommt, frei anbauen und auch frei konsumieren darf“, schreibt er in seinem Bestseller „Mr. Nice“. Marks starb am 10. April 2016

Howard Marks alias Mr. Nice hat sein letztes Gerät geraucht, seinen letzten Joint ausgedämpft und ist in die ewigen Jagdgründe eingegangen.

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Gerechtigkeit ist mein Traum

Gerhard Ruiss. Foto Lohmeyer
Gerhard Ruiss. Foto Lohmeyer

Kämpfer für das Urheberrecht ■ Gespräch mit Professor Gerhard Ruiss. Wir treffen einander im Café Europa, der Professor und ich. Gerhard Ruiss kommt gerade von den Vorbereitungen für das Fest für den Rundfunk. „Das Rundfunkhaus muss bleiben“.
Gerhard Ruiss beginnt zu erzählen, zu erzählen, wie er dazu kam, als Fürsprecher für KünstlerInnen zu agieren, als Fürsprecher für die Kunst und gegen die Vereinnahmung – der Literaten, der Musiker, all den Freischaffenden – durch multinationale Konzerne einzutreten, für sie als Bollwerk aufzutreten und für sie zu kämpfen. Mit allen legalen Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen.
Erschienen in der UHUDLA Ausgabe 101/2014

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Die ganze Welt ist Bühne

Aron
© Walter Lohmeyer

Jungschauspieler Aaron Friesz im Gespräch ■ Wir treffen einander im Café der Eltern, im „Europa“, in der Zollergasse in Wien Neubau.
Erschienen in der UHUDLA Ausgabe 103/2015

Aaron Friesz, (Bild rechts) der hypertalentierte Jungschauspieler, wirkt eher zurückhaltend, ruhig, für Außenstehende beinahe introvertiert, doch dann beginnt er zu sprechen, (die Sprache, das Timbre, erinnert an den jungen Oskar Werner, Anm. der Red.) zu erzählen und da hört man den Schauspieler, erkennt man das Talent, das in diesem jungen Mann steckt.
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Zu ebener Erd‘ und drunt im Keller

Ein Geheimtipp: „Zum Holunderstrauch”
Mit offenen Augen – Von Walter Lohmeyer (UHUDLA Ausgabe 102/2014)

Der „gstandene Wirt” Gerhard Müller
mit Schwester Maria.
Foto: Lohmeyer

Der „gstandene Wirt” Gerhard Müller mit Schwester  Maria. Foto: Lohmeyer

Wenn man das Weinviertel in Wien finden möchte, wird man im ersten Bezirk  fündig. Nein, Sie lesen schon richtig, denn in der Schreyvogelgasse sind vielleicht die engagiertesten „Wirtsleut“ am Arbeiten, die man sich als Beislbesucher wünschen kann. „Zum Holunderstrauch“ heißt der Geheimtipp und Gerhard Müller, der Inhaber, beginnt zu erzählen: Weiterlesen

Kosmonauten der Liebe

BOLSCHOI BEAT, die Band zwischen Ost und West  Bolschoi
Sex and Marx and Rock’n Roll ■ Nach fast 30 Jahren wieder auf der Bühne: September 2013 beim 100er Fest des UHUDLA in der Wiener Underground Location Chelsea. Und ein Jahr später feiern BOLSCHOI BEAT ihr Comeback mit der CD: Kosmonauten der Liebe.
Veröffentlicht in der UHUDLA Ausgabe 102/2015
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La voix de la résistance

Schmetterlinge forever Teil II   9dlinger
Beatrix Neundlinger, die Stimme des Widerstandes und der Schmetterlinge
Die Neundlinger ist seit Jahrzehnten eine fleißige und äußerst kreative Arbeiterin in der Musikbranche und in der Theaterszene. Als Vorstandsvorsitzende des Wiener Integrationshauses engagiert sich Beatrix gesellschaftspolitisch für eine multikulturelle Gemeinschaft in der Wienerstadt. Als wissenschaftliche Facharbeiterin ist sie eine emsige Aus- und Weiterbildnerin für Jung und Alt, für Mann und besonders für Frau. Und als weibliche Stimme der Schmetterlinge hat sie einen aktiven Beitrag an der Musikgeschichte im In- und Ausland geleistet.
Titelgeschichte der UHUDLA Ausgabe 95/2011  
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Bei allem, was Recht ist …

UHUDLA Gespräch mit Mag. Josef Philip Bischof und Mag. Andreas Lepschi 

Mag.Bischof, Mag. Lepschi (von l. nach r.) Foto:Lohmeyer
Mag.Bischof, Mag. Lepschi
(von l. nach r.) Foto:Lohmeyer

Wir leben in einem Rechtsstaat ■ Die Rechtsstaatlichkeit ist fundamentiert im ABGB (im Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuch); vor dem Gesetz sind alle BürgerInnen gleichgestellt. Ständig werden Gesetze novelliert, nicht mehr zeitgemäße fallen weg, werden durch moderne, dem heutigen Gesellschaftsleben angepasste, ersetzt.

Walter Lohmeyer hat das Gespräch geführt und die Bilder fotografiert  (erschienen in der UHUDLA Ausgabe 100/2014
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Rückblick: Oscar Niemeyer zu seinem 100. Geburtstag

Wenige Tage vor seinem 105. Geburtstag ist am gestrigen Mittwoch um 21.50 Uhr Ortszeit im brasilianischen Rio de Janeiro der weltberühmte Architekt und Kommunist Oscar Niemeyer verstorben. In Erinnerung an den Konstrukteur des UNO- Hauptquartiers in New York bringen wir einen
UHUDLA-Beitrag aus dem Jahre 2008 © UHUDLA Ausgabe 86/2008

NiemeyerOscar Niemeyer zu seinem 100. Geburtstag

…alt werden ist Scheiße

Der 100 Jahre alt gewordene Oscar Niemeyer, Stararchitekt, Weltverbesserer und Kommunist gilt auch als der “Herr der Kurven”. Er ist nach 70 Arbeitsjahren und mehr als 600 realisierten Projekten immer noch voller Tatendrang und entwirft ständig neue Pläne. “Das wird das wichtigste Werk meines Lebens”, sagte Niemeyer, als 2007 sein Projekt für das größte Kulturzentrum Spaniens in Aviles grünes Licht bekam. Weiterlesen

Kamer Güzel – Einer von ihnen

Nachrichten aus dem Kult-Restaurant „Epos”

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Foto Lohmeyer

Wer Überzeugung, gepaart mit gesundem Selbstvertrauen, Fleiß und einem gesunden Schuss Optimismus in einer Person sucht, wird sicherlich nicht schnell fündig. Dennoch: Es gibt sie – Menschen, die trotz aller Unbillen des Lebens nie den Mut verlieren werden, wenn es darum geht, „ihr“ gestecktes Ziel zu erreichen.
Einer von ihnen ist Kamer Güzel (Bild rechts), Inhaber des Kult-Restaurants „Epos“ in der Siebensterngasse im siebenten Wiener Gemeindebezirk.
Lassen wir „Il Sympathico“ selbst erzählen, erzählen aus seinem wahrhaft abenteuerlichen Leben.
Von Walter Lohmyer, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 103/2015   Weiterlesen

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