Reise & Touristik

Zu Besuch bei Fidel Castro

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Im Revolutionsmuseum in Havanna kann man ein Video kaufen, das verschiedene Stationen der kubanischen Revolution zeigt. Am meisten berührt hat mich bei einer Vorführung im Bus, mit dem eine ÖKG-Delegation (Österreichisch-Kubanische Freundschaftsgesellschaft) Ende Dezember 2004, Anfang Jänner 2005 unterwegs war, die erste Begegnung zwischen Fidel Castro und Nelson Mandela.

Der südafrikanische Befreiungskämpfer wurde vom Apartheidregime verurteilt, als Castro bereits triumphiert hatte, und aus der Haft entlassen, als der Abstieg des Blocks der sozialistischen Länder beinahe abgeschlossen war. Der Afrikaner tänzelt in dem Video auf den Amerikaner zu, umarmt ihn zärtlich und lädt ihn nachdrücklich in sein Land ein. Südafrika verdankt die Befreiung auch dem uneigennützigen Einsatz kubanischer Soldaten, Lehrer und Ärzte in Angola, wo das Apartheidregime einen Stellvertreterkrieg austragen ließ.

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Morbide Schönheit

chris_venedigVenedig – Touristenfalle und Perle der Adria  ■  In der Lagunenstadt, auf den Inseln Murano, Burano, Torcello, aber auch auf dem Lido oder auf Pellestrina, kann es sehr gemütlich sein. Besonders, wenn nicht gerade Tourismus-Hochsaison ist. Ein Reisebericht aus der durchlauchteste und heiterste Stadt.
Von Chris Peterka, veröffentlicht in der UHUDLA-Ausgabe 105/2016

Das erste Mal hätte ich vor mehr als 30 Jahren die Chance gehabt, Venedig kennenzulernen. Meine damalige Freundin reiste, zum in den späten 1970er Jahren wiederbelebten Karneval, der damals noch nicht so vom Kommerz dominiert war wie heute, wo sich hauptsächlich ausländische Touristen in diverse Verkleidungen zwängen und die immer weniger werdenden Einheimischen sich lieber vom Trubel fern halten.

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Mario Langs Vorhangauf-Tour

Mario–RadMit dem „Klappesel”quer durch Europa ■ „Es ist vollbracht! Gut gelandet am Schwarzen Meer. 2.712 Kilometer in 29 Tagen. Durch zehn Länder gefahren und 24 mal Staatsgrenzen überschritten”, schreibt Mario Lang, der UHUDLA-Bildreporter in seinem Blog Vorhangauf.international über die Südetappe (Gelbe Route) seiner Europaquerung.

30 Jahre nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs” begibt sich Mario Lang mit seinem Faltrad auf eine Aberteuer-Reise quer durch Europa. Die Tour geht vom Nordmeer/Bartensee bis zum Schwarzen Meer im Süden. Mario Lang hält mit seiner Kamera die Stimmungen der Menschen und des Grenzgebiets fest.

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Abgesang auf den Bundesbahn Blues

Ein 10.000 Kilometer langer Reisebericht in dreieinhalb Teilen:  Bahnkarte
Von Martin Wachter
Die ÖBB sind zum Vergessen ■ Teil I: Würde „Quasi” Qualtinger noch leben, dann könnte er sich einen Reim von Tick Tack Toe ausborgen, falls er die Bundesbahn nocheinmal mit einer Hymne würdigen täte. „Die Bahn ist Scheisse, so richtig Scheisse. Ab geht die Fahrt. Einmal Wien West Lissabon/Santa Apolólia. (Erschienen in der UHUDLA Ausgabe  80/2006)    Weiterlesen

»Go West by Bus« – es ist verdammt hart

Balkan
Hinterm Südbahnhof, wo der Balkan anfängt
beginnt das 3 500 Kilometer Reiseabenteuer…

Ein 10.000 Kilometer langer Reisebericht in dreieinhalb Teilen: 
Von Martin Wachter
Europa der kreuz und der quer  ■ Teil II:

Das sind zwei Tage und 3 500 Kilometer  Abenteuer n Fernreisen mit dem Bus ist was für Hungerleider, Werktätige und Tagelöhner, die der Arbeit nachfahren oder für »Verrückte«. Wien – Nice – Barcelona – Madrid – Lagos hin und zurück. (Veröffentlicht in der UHUDLA Ausgabe 81/2006)    Weiterlesen

Alt Wien goes west

Titel 93Schinkenfleckerl, Melange, Apfelstrudel und Co ■ Christoph Hubmayer und Konrad Tretter hatten eine Eingebung. Mit Wiener Scharm und Schmäh im Reisegepäck zogen sie fast dreitausend Kilometer westwärts und haben ein KAFFEEHAUS in Lissabon aufgemacht.

Die krisengebeutelten portugiesischen Landsleute sparen enorm Marie. Sie brauchen keine Stadtreise in die österreichische Metropole. Wien ist quasi um die Ecke und die Donau heißt jetzt Tejo.
Ein Lokalaugenschein von Martin Wachter, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 93/2010

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Mit den Hungerleidern on the road again

Europa der kreuz und der quer  ■ Teil III:

Ein 10.000 Kilometer langer Reisebericht in dreieinhalb Teilen:
Von Martin Wachter

fernbusfahrer
Neben dem Knochenjob sind Buslenker
auch nochAutowäscher Häusl­räumer (Bus WC),
Kaffeekocher für Fahrgäste und vieles mehr

Fernreisen mit dem Bus ist was für Hungerleider, Werktätige und Tagelöhner, die der Arbeit nachfahren oder für »Verrückte«. Wien – Nice – Barcelona – Madrid – Lagos hin und zurück. Veröffentlicht in der UHUDLA Ausgabe 82/2006

Das harte Brot der Busfahrer

Die harte Arbeit eines Fernbusfahrers ist am besten mit einem Witz zu beschreiben: Vorm Petrus steht ein Priester und ein Autobuslenker. „Ab in die Hölle mit dir”, sagt der Himmelspförtner zum Priester. Den Busfahrer winkt er durch in Richtung Himmelreich. Der Priester protestiert. Weiterlesen

Von diesem Job hab ich die Schnauze voll

Jacques von Baskerville, der Drogenhund von Monte Carlo erzählt

Grafik: Hans Auer
Grafik: Hans Auer

Das außergewöhnliche Gespräch ■ Teil IV:

Ein 10.000 Kilometer langer Reisebericht in dreieinhalb Teilen:
Von Martin Wachter.
Diese Geschichte wurde vor zehn Jahren in der UHUDLA Ausgabe 82/2006 veröffentlicht.

Gestatten, mein Name ist Jacques von Baskerville. Ich arbeite an der Cote d’Azur und muß im Auftrag der EU-Politiker Reisebusse und deren Insassen nach Drogen abschnüffeln. Ein Scheiss-Job, sag ich Euch.   Weiterlesen

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