Die Anti-Diplomatie des Sebastian Kurz

andreaTürkise Entwicklungshilfe ■ Es kommt überraschend, dass ausgerechnet Sebastian Kurz die ÖVP von Schwarz auf Türkis umfärbt. Nichts gegen die Farbe, nichts gegen den Stein und gar nichts gegen seine Herkunft, die aber der Berufspolitiker womöglich nicht bedacht hat. Der Name soll aus dem Französischen kommen. Turquois leitet sich vom „türkischen (Edelstein)“ ab, auf den Franzosen im 15. Jahrhundert im Gebiet der Türkei gestoßen waren, ohne zu wissen, dass er dort lediglich gehandelt wurde. Er kam wohl aus Persien. Der Türkis ist also ein wertvoller Migrant, der einst über den Umweg Türkei vermutlich auf der Balkanroute nach Europa kam.
Ein Kommentar von Andrea Sommerauer, erschienen in der UHUDLA-Ausgabe 107/2017

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Hurra, wir leben noch

maxhutIn Österreich ist die SPÖ und ÖVP Regierung dabei einen der Pfeiler des Prinzips der EU zu sprengen. Ade, Niederlassungsfreiheit für Werktätige. Ade, minimale soziale Gerechtigkeit. Alle Macht den Konzernen und Banken und der „Wirtschaft“. Mit dem 12 Stunden Arbeitstag werden uns die Herrschenden auch noch erledigen. Mehr Polizei, noch mehr Überwachung und die Abschaffung demokratischer und sozialer Rechte steht auch auf der Agenda.

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Und wo bleibt die Alternative?

MartinEr- und Bekenntnisse eines Bildungsfernen ■ Zuerst einmal: Ich weiss, wovon ich schreibe. Acht Jahre Volksschule in einem kleinen Dorf und ein Jahr Polytechnischer Lehrgang. Danach eine Lehrlingsausbildung als Ofensetzer und Fliesenleger.
Gegenwärtig reibe ich mir verwundert die Augen, wenn ich in den Medien über „bildungsferne” wahlunmündige „FalschwählerInnen” lese.

Kommentar von Martin Wachter, erschienen im UHUDLA Ausgabe 106/2017

Es verschlägt mir Ohren und Sprache, wenn die Bobo-Abteilung besserwisserisch das arbeitende oder arbeitslose Volk für das Grundübel der „rechten” politischen Zustände in Österreich verantwortlich machen will.

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Bevölkerung bei Laune halten

bergerEs rettet uns kein höheres Wesen ■ Manche Linke sind jetzt bemüht, anderen Linken zu erklären, dass Bundeskanzler Christian Kern kein Linker wäre, und dass Barack Obama kein Linker war. Na sowas auch, da bin ich ja echt überrascht. Aber was mach ich jetzt mit solcher Erhellung und Erkenntnis?
Ein Kommentar von UHUDLA-Cartoonist Karl Berger

So smarte Verkäufer wie Obama und Kern können schon einmal kurzfristig Erwartungen wecken. Die Erwartungen, die viele vor acht Jahren in den US-Präsidenten Obama gesetzt haben, waren absurd. Als ob er nicht US-amerikanischer Präsident geworden wäre, sondern eine Art gütiger Weltvater, der jetzt alles richten wird.

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Progressive Neuordnung Europas

 

otto_2Österreichische Politik der Feigheit, Unfähigkeit und Borniertheit ■  Neuerdings brillieren SPÖ-Politiker damit, alles mit allem zu vermischen: Die Arbeitslosigkeit mit der Flüchtlingskrise, die leeren Staatskassen mit den Arbeitern aus den Nachbarländern, eigentlich eine Spezialität rechter Demagogen. Gemeinsam mit den ÖVP-Ministern für Inneres und Äußeres exekutieren sie gegenwärtig jedoch eine Politik, die Feigheit, Unfähigkeit und Borniertheit verkörpert.

Kommentar des  PdA (Partei der Arbeit) Vorsitzenden Otto Bruckner zum Verhalten der österreichischen Bundesregierung in der Flüchtlingskrise.

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Falsche Fronten

Lutz
© Franz HAUSNER. 15.04.2010. Portraits von Dr. Lutz Holzinger. Journalist und Autor.

Sichere Pensionen ■ Es geht um die Auseinandersetzung zwischen den Hauptklassen der Gesellschaft – Kapital und Arbeit.

Die heimischen Tageszeitungen betätigen sich neuerdings immer häufiger als Propagandisten eines Kampfes der Generationen untereinander bzw. der Jungen und der Alten gegeneinander. Zu dem Zweck wird die alte Leier vom Generationenkonflikt ausgepackt, wonach etwa die gegenwärtig 20- bis 40-Jährigen in absehbarer Zeit bezahlen müssten, was heute etwa für die Pensionen verprasst wird.

Kommentar  von  Lutz Holzinger erschienen in der UHUDLA Ausgabe 91/2009

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Da Hofa woa’s da Sündnbock…

MartinEuropa und Österreich: Faustrecht in Politik und Gesellschaft ■ Der „Exportweltmeister” Deutschland exportiert seine von Bundeskanzlerin Merkel willkommen geheißene Flüchtlinge und Asylanten wieder zurück nach Österreich und danach ins Nirgendwo. Der österreichisch Kurz-geistige Außenminister und die strenge Miklhanna-Domina der Asylanten und Flüchtlingsunterkünfte prügeln eine Obergrenze an Menschenverachtung durch gesetzliche Instanzen.
Kommentar von Martin Wachter (UHUDLA Ausgabe 104/2016)

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