“March or die” – Hans P. Doskozils Soldatenschinder

TiborPartei der Arbeit PdA nimmt Stellung ■ Am  Donnerstag, 3. August 2017, stirbt ein Rekrut des österreichischen Bundesheeres im Zuge eines Stationsmarsches – einer gemischten Übung aus Marschdrill und Fertigkeitstraining. Der Wehrpflichtige ist erst 19 Jahre alt und im ersten Monat seiner Grundausbildung im niederösterreichischen Horn. Die nächstgelegene Wetterstation in Langenlois weist für diesen Tag Höchsttemperaturen jenseits von 35 Grad Celsius aus – für das Waldviertel ein Hitzerekord.

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Eine Politik, die Mut, Hoffnung und Solidarität verbindet

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Der Grazer Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer von der KPÖ berichtet über seine Arbeit ■ Gestern Dienstag am 8. August 2017 am Vormittag waren in der wöchentlichen Sozialsprechstunde zwölf Menschen bei mir im Stadtratsbüro mit unterschiedlichsten Anliegen: Vom gelernten Schlosser, dem trotz schwerer gesundheitlicher Probleme vom AMS keine Umschulung finanziert wird, über eine Mindestpensionistin, die den Selbstbehalt für die Reparatur ihres Hörgeräts nicht bezahlen kann, ein Mann, dem nach 27 Jahren in seiner Wohnung die Delogierung angedroht wird, bis hin zu einem Schüler, der finanzielle Unterstützung braucht, um an der gemeinsamen Klassenfahrt nach Rom teilzunehmen.

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Maasais mutige Frauen

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Zillertaler Ärztin Maria Schiestl leitet Gesundheits- und Sozialzentrum ■ Bilder aus Kenia hat zuletzt Ulrich Seidl mit seinem verstörenden Film „Paradies: Liebe“ über weiblichen Sextourismus in Tourismusressorts an den Stränden des Indischen Ozeans gepflanzt. Wer es romantischer haben will, sei an „Jenseits von Afrika“ erinnert. 30 Jahre alt, mit Streep, Redford und Brandauer.  
Lokalaugenschein in Kenia, mit Text und Fotos von Hannes Schlosser,
erschienen in der UHUDLA Ausgabe 106/2017

Die Loita-Hills im Südwesten Kenias sind eine wunderschöne, sanfte Landschaft, geprägt von 40 Prozent Wald und weitläufigen Weideflächen jenseits der 2000-Höhenmeter-Marke.

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Stimmung- & Stimmenmacher

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Wie Umfragen manipulieren ■ Medien liefern die Schlagzeilen „Sebastian Kurz‘ Asylplan übertrumpft FPÖ“. Die Österreicher würden des Außenministers Pläne weit mehr befürworten, als jene der FPÖ, und Kern wäre weit abgeschlagen.

Karl Berger analysiert die „WahlstimmungsmacherInnen” österreichischer Medien und Umfrageinstitute.


Man denkt sich, bei so einer Umfrage würden die verschiedenen Positionen der Parteiführer abgefragt. Dankenswerterweise finden wir auf gmx.at den genauen Wortlaut der Frage:

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Der Kampf geht weiter

Carlos

Portugiesische Verhältnisse ■ Viel Lob für Portugal. Die EU-Politgranden sind entzückt über den „Fortschritt” der LousitanierInnen. Im Land selbst regt sich wieder massiver Widerstand gegen die politischen Verhältnisse. Zehntausende demonstrieren am „Tag des nationalen Kampfes” in Porto und in der Hauptstadt.
In Lisboa dabei Martin Wachter

Alle auf die Straße
„A luta continua! – Todos já na rua!”, ist wieder in auf der iberischen Halbinsel. Der Kampf geht nach einer einjährigen schöpferischen Pause weiter. Eine Woche nach massiven Protesten von linken und gewerkschaftlichen Organisationen in Spanien, hat auch der größte Gewerkschaftsverband in Portugal Anfang Juni 2017 zum nationalen Kampftag aufgerufen.

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Mai 2017

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Tag der Arbeit ■ „Was wäre der 1. Mai ohne Arbeitgeber”
posaunt die Wirschaftskammer Österreichs auf Plakaten und Inseraten. Über diese Anerkennung freut sich das Proletariat aller Länder. Ausnahmsweise haben Christoph Leitl, Wolfgang Mitterlehner und Co recht. Denn die Werktätigen verdiengen ihre Arbeitskraft auf den „Freien Markt der ArbeiterInnen”.

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„Hells Bells” im Rathaus und “Highway to Hell” in Erdberg

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WL © Zinner

Life-Musik in der U-Bahn – Die für die Wiener Linien zuständige Stadträtin Ulli Sima und die SPÖ-GenossInnen im Rathaus haben scheinbar nicht nur Probleme mit der Abwicklung von Michael Häupl als Wiener Bürgermeister.
Sigi Maron hat im Jahr 1976 bei der Besetzung des Schlachthofs in der Arena gesungen: „Poldi, Poldi, Poldi (gemeint war Bürgermeister Leopold Gratz) das ganze Rathaus steht in Flammen, Euer Oasch ist in Gefahr”. Wenn Sigi Maron noch leben würde, täte ihm sicher genügend Liedtext zu „Michi, Michi, Michi das Rathaus steht in Flammen …” einfallen.

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