Gewerkschaft

Den 12-Stunden-Tag kippen

12StundenHeißer Herbst ■ Druckfrisch werden die Flugblätter und Materialien der KOMintern, Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International an die KollegInnen in einer Vielzahl von Betrieben verteilt. KOMintern unterstützt eine gemeinsame Kampfperspektive gegen den 12-Stunden-Arbeitstag.

Der UHUDLA veröffentlicht den Aufruf der fortschrittlichen kommunistischen GewerkschafterInnen.

Die Gewerkschaften und wir arbeitenden Menschen haben es noch in der Hand den schwarz-blauen Raubzug gegen Löhne, den Angriff auf unsere Freizeit und den Raubbau an unserer Gesundheit auszuhebeln.

Weiterlesen

Portugal im Dauer-Kampf

9_Juni_Lisboa
100.000 DemonstrantInnen am 9. Juni 2018 auf den Strassen Lisboas.

Portugiesische Verhältnisse ■ 35-Stunden-Arbeitswoche für alle, für menschenwürdige Jobs – und mehr Geld, mindestens 650 Euro im Monat! Die PortugiesInnen kämpfen für ihre Rechte und eine bessere Arbeitswelt. Der Minderheits-Regierung des Sozialisten (Sozialdemokraten) Antonio Costa bläst ein scharfer, kalter Atlantikwind um die Ohren. Es vergeht keine Woche ohne Streiks und Kundgebungen.
Aus Lisboa berichtet Martin Wachter

Spitalspersonal, Beschäftigte im Bildungswesen und im Staatsdienst, bei Polizei und beim Militär, bei der Müllabfuhr, bei Eisenbahn und den U-Bahnen in Porto und Lisboa, 3.000 ArbeiterInnen von Volkswagen Portugal und vorallem Handelsangestellte und das Personal in der Tourismus-Branche sind wütend.

Weiterlesen

Weniger Arbeit ist mehr Freizeit

Arbeitszeit

Arbeitszeitverkürzung jetzt ■ Allerdings wird eine Arbeit mit weniger Wochenstunden  nicht vom Himmel fallen. KOMintern, die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International will den Kampf für kürzere Arbeitszeit verstärken und das Ringen um mehr Freizeit für alle Werktätigen konsequent fortsetzen.

KOMintern fordert einen offensiven und konsequenten Kampf der Gewerkschaften für eine weitreichende Arbeitszeitverkürzung.

Weiterlesen

Keine Profite mit der Miete

WohnenWohnen ist ein Grundrecht Das Thema Wohnen ist einer der Schwerpunkte der ÖGB/AK-Kampagne „Wie soll Arbeit?“ KOMintern, die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International übt Kritik an dieser Kampagne. KOMintern stellt die Gegenfrage: Wie soll Gewerkschaft?

Die fortschrittliche Gewerkschaftsinitiative in der AK in Wien und  Niederösterreich vertreten, will  sich bis Ende Mai auch positionieren und fordert interessierte ZeitgenossInnen zur Mitarbeit auf.

Weiterlesen

 

Frauenrechte erkämpfen

GerechtigkeitVollständige Gleichberechtigung in Arbeit, Familie und Gesellschaft ■ Die KOMintern, kommunistische Gewerkschaftsinitiative International stellt fest, dass die Schere zwischen den Löhnen und Gehältern von Frauen gegenüber Männern weit  auseinander klafft. Kolleginnen verdienen nach wie vor rund ein Viertel weniger als ihre männlichen Kollegen. Weibliche Werktätige verdienen über das Jahr bei Vollzeit weit über 10.000 Euro weniger. Und dies, trotzdem sie etwa bei den Bildungsabschlüssen nicht nur aufgeholt, sondern ihre männlichen Kollegen sogar überflügelt haben.

Die österreichische Lohnschere ist noch viel beschämender als gemeinhin bekannt. Österreich weist dahingehend aktuell die vierthöchste Lohn- und Gehaltskluft zwischen Frauen und Männern in Europa auf und schneidet auch global besonders schlecht ab.

Weiterlesen

40 / 60 / 80: in Würde alt werden!

Pensi

Wie soll Gewerkschaft ■ Der ÖGB und die AK rufen mit der Kampagne „Wie soll Arbeit?“ bis Ende Mai zum Mitmachen auf. Mit dieser groß aufgezogenen Kampagne wurden leider viele Chancen vergeben. KOMintern, die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International stellt die Gegenfrage: Wie soll Gewerkschaft? Dazu positioniert sich KOMintern ebenfalls bis Ende Mai zu den wichtigsten Punkten der ÖGB/AK-Kampagne. Diersesmal Pensionen.

„Pensionen können nicht mehr finanziert werden, wir werden immer älter“, tönt es von Vertretern verschiedener Regierungen hierzulande seit Jahrzehnten.

Weiterlesen

Fröhliche Streikfeiertage mit Gottes Segen

Postlerstreik

Mit Marx gegen das Kapital ■ Klassenkampf in Portugal. Anfang Dezember gab es Ausstände in großen Industriebetrieben für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Geld.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, erwartet ein Wiedererstarken des Marxismus und plädiert für eine Zähmung des globalen Kapitalismus. Auf diese Weihnachtsbotschaft des hohen kirchlichen Würdenträgers haben die Werktätigen Portugals erst gar nicht gewartet. Für sie ist der Klassenkampf eine immerwährende Herausforderung.

Weiterlesen

Nix verändert si von söwa

Demo18.11.17
© CGTP IN Archiv

Portugiesische Verhältnisse ■ 35-Stunden-Arbeitswoche, Jobs und mehr Geld. Die PortugiesInnen kämpfen für ihre Rechte und eine bessere Arbeitswelt. In Lisboa demonstrieren über 60.000 Menschen, von denen die meisten durch den Sparkurs der Regierung in eine existenzgefährdende Situation gedrängt wurden. Keine einzige österreichische oder bundesdeutsche Fernsehstation berichtete über die Großkundgebung.

Ein Bericht über die Großkundgebung aus Lisboa von Martin Wachter.

Weiterlesen

KOMintern: 1. Wahl für Arbeiterkammer & Klassenkampf

Lukas

Arbeiten, studieren kämpfen … ■ Der 27jährige Student Lukas Haslwanter aus Innsbruck kämpft für eine soziale und gerechte Gesellschaft. Er ist Gewerkschaftsaktivist in der GPA-djp Jugend, der KOMintern – Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International. Der gewählte Studentenvertreter geht zur Finanzierung seiner akademischen Ausbildung arbeiten. Sein Motto lautet: Gemeinsam verändern.
Von Lenz Piringer UHUDLA-Ausgabe 107/2017

Lukas Haslwanter studiert seit drei Jahren an der Universität Innsbruck Geschichte. Zuvor musste er die Matura am Abendgymnasium abschließen.

Weiterlesen

Konsequent, kämpferisch: KOMintern

StreikDie ArbeiterInnen werden in Zukunft kämpfende GewerkschafterInnen brauchen, wie einen Bissen Brot ■ In Österreich kämpfen die Kolleginnen und Kollegen von der KOMintern für die Rechte der Werktätigen. Die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative – Internastional hat auf ihrer Webseite ein Zeichen im Kampf gegen die herrschende Politik, gegen Kapitalismus und Ausbeutung gesetzt. Der UHUDLA unterstützt diese Initiativen unseres Kooperationspartners nach seinen Möglichkeiten.

Mehr Informationen in: www.komintern.at

Weiterlesen

Der Kampf geht weiter

Carlos

Portugiesische Verhältnisse ■ Viel Lob für Portugal. Die EU-Politgranden sind entzückt über den „Fortschritt” der LousitanierInnen. Im Land selbst regt sich wieder massiver Widerstand gegen die politischen Verhältnisse. Zehntausende demonstrieren am „Tag des nationalen Kampfes” in Porto und in der Hauptstadt.
In Lisboa dabei Martin Wachter

Alle auf die Straße
„A luta continua! – Todos já na rua!”, ist wieder in auf der iberischen Halbinsel. Der Kampf geht nach einer einjährigen schöpferischen Pause weiter. Eine Woche nach massiven Protesten von linken und gewerkschaftlichen Organisationen in Spanien, hat auch der größte Gewerkschaftsverband in Portugal Anfang Juni 2017 zum nationalen Kampftag aufgerufen.

Weiterlesen

Es ist Zeit für Klassenkampf

12Stunden

Bundeskanzler Kern droht Werktätigen und Gewerkschaften unverhohlen ■ Es ist Zeit für Klassenkampf kontert KOMintern – Kommuistische Gewerkschaftsinitiative International. Die UHUDLA KooperationspartnerInnen sagen Nein zum 12 Stunden-Arbeitstag

An der Wiege der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung stand bekanntlich die Forderung nach dem 8-Stunden-Tag. Weltweit gingen die Arbeitenden unter dem Motto “8 Std. Arbeit – 8 Std. Freizeit – 8 Std. Schlaf” auf die Straße, um dessen Einführung zu erkämpfen. Auf den revolutionären Wogen des Jahres 1918 gelang es dann, den 8 Stunden Arbeits-Tag gesetzlich zu verankern.

Weiterlesen

Flughäfen im drei Tage Streik

ANAPortugiesische Verhältnisse ■ Vom Freitag den 1. Juli bis Sonntag den 3. Juli streiken in ganz Portugal die Beschäftigten der Flughafen-Betriebsgesellschaften. In Lisboa, Porto, Faro und auf Madeira protestieren die Kofferjongleure gegen Privatisierung, gegen die Präkarisierung ihrer Arbeitsverhältnisse, für mehr Lohn und Gehalt und für eine Arbeitszeitverkürzung auf 35-Wochen-Stunden.

Die Flughafenbetreibergesellschaften in Lisboa, Porto und Faro wurden mehrheitlich teilprivatisiert. Der bundesdeutsche Frankfurter Großkonzern FRAport schluckte die staatliche Betreibergesellschaft ANA. Es lief alles nach bekanntem Muster. Die ANA wurde in mehrere Teilfirmen zerschlagen und „umstrukturiert”.
Weiterlesen

KOMintern macht Klassenkampf möglich

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die richtigen Roten in der Wiener Arbeiterkammer – „Wir dürfen als Vertretung der Arbeitenden nicht nur reagieren, sondern müssen aktiv agieren, als eigenständige Interessenvertretung!”, so sieht die Wiener Arbeiterkammerrätin Selma Schacht ihren Auftrag von den Wählerinnen und Wählern im Zuge der Arbeiterkammer-Wahl 2014.
Ein Gespräch von Martin Wachter mit der Arbeiterkammerrätin Selma Schacht, erschienen in der UHUDLA Ausgabe 100/2014

Weiterlesen

ÖGB in der Schreckstarre

OEGB_Lohnkampf
Das waren noch Zeiten, als der ÖGB für gerechten Lohn und Arbeitszeitverkürzung vor der Wiener Wirtschaftskammer Zentrale demonstrieren ließ. © Foto Martin Wachter

Rudolf Hundstorfers Politischer Gedächtnisverlust ■ Die Produktion von Arbeitslosigkeit erreicht in der zweiten Jahreshälfte 2009 einen neuen Höhepunkt. ÖGB und Sozialministerium beschränken sich darauf, die Rahmenbedingungen bei Kurzarbeit für Unternehmen zu verbessern. Zur Sicherung von Arbeitsplätzen fällt aktuellen und ehemaligen Spitzengewerkschaftern nichts ein.

Erschienen in der UHUDLA Ausgabe 91/2009

Weiterlesen

Abtreten, schallt es aus dem ganzen Land

Europademo
Generalstreik in Europa wünschen sich die
Demonstranten in Lissabon. © Wachter

Portugiesische Verhältnisse heute wie damals. Es geht um Alles oder Nichts ■ Portugals politische Situation ist gekennzeichnet durch Streiks, Massendemonstrationen in mehreren Städten. Der fünfte Generalstreik innerhalb von zweieinhalb Jahren versetzt das ganze Land in Aufruhr. Der harte Sparkurs der konservativen Regierung fordert bereits sichtbare Opfer in der verarmenden Bevölkerung.
Von Martin Wachter Lissabon. (Veröffentlicht in der UHUDLA Ausgabe 98/2012)
Weiterlesen

Für soziale Gerechtigkeit, die Arbeit beginnt

Portugiesische Verhältnisse

Die Würfel sind gefallen. Portugal wird „neu” regiert. Das Volk steht im Vordergrund. Die „Märkte” hatten ihre Chance. Am Samstag den 28. November 2015 hat die Gewerkschaftsvereinigung CGTP IN ihre Ziele und Wünsche an die sozialdemokratischen Sozialisten (PS) von Ministerpräsidenten Antonio Costa kundgetan. Um die 10.000 KundgebungsteilnehmerInnen aus dem ganzen Land haben sich zur Unterstützung der Forderungen in Lisboa auf dem Largo de Camoes versammelt.
Martin Wachter berichtet aus Lisboa
Weiterlesen

Advertisements